Pablo Picasso – Kunst ist immer erotisch

Pablo Picasso: "Dora et le minotaure," 1936. Copyright Succession Picasso, 2001

Pablo Picasso: “Dora et le minotaure,” 1936. Copyright Succession Picasso, 2001

Der Begriff Erotik in der Kunst steht für alle Erscheinungsformen der Liebe, für die geistig-seelische Entfaltung der Geschlechtlichkeit, also auch der Sexualität, die als Bestandteil der menschlichen Persönlichkeit eben nicht ausschließlich körperorientiert, sondern ein Teil des Geistig-Seelischen ist. Der Zusammenhang von Sexualität und künstlerischer Kreativität ist ein Thema, das grosse Künstler wie Picasso bis zu ihrem Schaffenssende beschäftigte. Picasso wechselte seine Gefährtinnen mindestens so oft wie seinen Malstil. Und Egon Schiele glaubte, daß Geschlechtlichkeit die treiben Kraft aller Existenz war, und inmitten der strengen Moral-Codes und sexueller Unterdrückung seines Alters suchte er in seiner Kunst, um diesen lebenswichtigen menschlichen Impuls in all seinen Facetten zu erforschen.

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