Roy Lichtenstein – ’’M-Maybe!’’

Roy Lichtenstein (2)

Roy Lichtenstein:“M-Maybe“, 1965, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 60 x 80 cm. MOMENTAN VERGRIFFEN. Fragen Sie hier nach unserer aktuellen Preisliste verfügbarer Werke – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

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Berühmt wurde Roy Lichtenstein (* 23. Oktober 1923 in Manhattan, New York, † 29. September 1997 in Manhattan ) durch seine Bilder mit den monumental vergrößerten Details aus Comic-Strips. Schwarze Umrißlinien, Primärfarben und Rasterpunkte sind ihre formalen Grundeigenschaften. Die plagiierende Bildsprache dient in ihrer höchsten technischen Perfektion dazu, die schlichten Aussagen in ihr Gegenteil zu verkehren. Sie sind sowohl als kritische Kommentare zum amerikanischen Alltag zu verstehen, wie sie den traditionellen Gegensatz von Kunst und Kommerz in Frage stellen. Damit ist Lichtenstein einer der ersten und wichtigsten Künstler der Pop-Art, und seine Gemälde und Plastiken repräsentieren einen wesentlichen Beitrag zur amerikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Er entwickelte eine besondere Maltechnik, die im Englischen ‚Benday Dots‘ genannt wird. Dabei setzte er statt Farbflächen nur gleichmäßige Farbpunkte und verlieh somit seinen großformatigen Werken einen künstlichen Touch. Diese Rastermethode der andere Künstler anfangs mit Humor begegneten, karikierte auch er selbst zum Beispiel mit dem Werk „Magnifying Glass“, von 1963.

Roy Lichtenstein: "CRACK!", 1989, limited edition hand signed lithographic PosterRoy Lichtenstein: „CRACK!“, 1989, Original-Ausstellungsposter des Philadelphia Museum of Art, handsigniert mit Bleistift unten rechts von Roy Lichtenstein, limitierte Auflage 2.500 Exemplare. Blattformat: 68,6 x 91,4 cm. Zustand: gut. Literature/ catalogue raisonne: Cf. Corlett II.2. Image copyright © Estate of Roy Lichtenstein. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier für: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

This version of the famous poster is very rare. Apparently the exhibition was never held; the poster run of 2,500 was destroyed. Only a few posters, owned by the printer, survived. Unknown to Corlett and Doering/Von der Osten. Believed to be the only remaining copy. _

roy lichtenstein_______________________________________________

Roy Lichtenstein: „Shipboard Girl“, 1965, handsigniert: (rf Lichtenstein) in Bleistift unten rechts, Catalogue Raisonne Corlett II.6, unbekannte Auflage, Format: 69 x 51,5 cm. Herausgeber Leo Castelli Gallery, New York. Gedruckz bei Graphic Industries Inc., New York. Provenienz: Christie’s London. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Der Ausdruck „Pop Art“ kam in den 50er Jahren in Großbritannien auf und bezog sich auf ein wachsendes Interesse an Bildern in den Massenmedien, im Verkauf, Comic-Büchern und Konsumprodukten, eine Folge technischer Veränderungen wie der Erfindung kostengünstiger Farbdruckverfahren, die in Zeitschriften und Plakaten eingesetzt worden sind (ab 1953), und später der Erfindung des Farbfernsehens. Vorläufer oder, wenn man will, frühe Vertreter, des Pop Art sind u.a. Robert Rauschenberg mit seinen Collagen, die aus Haushaltsgegenständen konstruiert wurden, und Jasper Johns. Die Blüte der Pop Art fand in den späten 50er und frühen 60er Jahren statt.

Roy Lichtenstein: "The Kiss IV", 1964Roy Lichtenstein:„Kiss V“, 1964, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex.,Format: 88 x 93 cm. VERGRIFFEN. Fragen Sie nach unserer aktuellen Preisliste hier – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Roy Lichtenstein wurde 1923 in eine New Yorker Mittelstandsfamilie geboren. Sein Vater war Grundstücksmakler. Er besuchte eine Privatschule die in ihrem Lehrplan keinen Kunstunterricht enthielt und auch in seiner Familie gab es wenig künstlerisches Potential. Als Teenager begann er zu Hause das Malen und Zeichnen. Er entwickelte ein Interesse am Jazz und nahm Jazzmusiker mit ihren Instrumenten als Vorlage für Porträts im Stil von Ben Shahn (amerik. Maler und Grafiker). Seine Modelle traf er bei Konzertn in Harlem und in Jazz-Clubs der 52 nd Street. Im Sommer 1939 besuchte er die Kurse der Art Students League bei Reginald Marsh. Lichtenstein zeichnete Modelle und New Yorker Stadtszenen, sowie Coney Island Straßenfeste und Boxkämpfe. Marsh gehörte zu den Melern die sich der nationalen Kunst und lokalen Malerei verschrieben hatten. Er malte Motive des Alltagslebens und konzentrierte sich dabei auf greifbare Motive. Abstraktionen wie sie der Kubismus oder der europäische Futurismus enthielt lehnte er ab. Darauf begründeten sich auch die Motive Lichtensteins obwohl sein erklärtes Vorbild bereits zu dieser Zeit Pablo Picasso war dessen blaue und rosa Periode Lichtensteins frühen Werke stark beeinflussten.

Roy Lichtenstein:"Ohhh... Alright...," 1964, Kunstdruck, 35 x 28cm, EUR 21.99.

Roy Lichtenstein:„Ohhh… Alright…,“ 1964, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 64.9 x 90.5 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

1940 beendete Lichtenstein die High School und schrieb sich aufgrund fehlender Möglichkeiten in New York an der Ohio State University in der School of Fine Arts ein. Er selbst wollte Künstler werden ließ sich von seinen Eltern jedoch überreden ein Lehrdiplom an der Kunstakademie zu machen. Den größten Einfluss auf ihn wirkte Professor Hoyt L. Sherman aus und Lichtenstein malte Modelle und Stilleben im Stil des Expressionismus . Von 1943 bis 1945 unterbrach er sein Studium und diente beim Militär dabei wurde er in Europa eingesetzt. Mit Tusche Stift und Kreide fertigte er in dieser Zeit Naturzeichnungen an und nach dem Krieg studierte er kurze Zeit an der Pariser Cité Universitaire.

Roy Lichtenstein:"Kunstdruck Forget It! Forget Me!", 1962Roy Lichtenstein:„Forget It! Forget Me!“, 1962, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 65 x 91 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

ROY LICHTENSTEIN: "AS I OPENED FIRE", 1964Roy Lichtenstein: „AS I OPENED FIRE“, 1964, Farblithografie, 63 x 53 cm (x 3 Blätter), verlegt vom Stedelijk Museum, Amsterdam. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris


As I Opened Fire  Medium 	  : 	  Screenprint  Date 	  : 	  Conceived 1964  Description 	  : 	  Published by Stedelijk Museum  Condition 	  : 	chcek format!!??  Mint (Framed or Unframed, less £85 for unframed)  Price 	  : 	  €468.23*  Dealer 	  : 	  Storm Fine Arts, Burnham Market, UK  01328 730 675  info@stormfinearts.com

Roy Lichtenstein: „AS I OPENED FIRE“, 1964, Farblithografie, 63 x 53 cm, Einzelblatt, verlegt vom Stedelijk Museum, Amsterdam. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Im Juni 1946 schloß er sein Studium an der Ohio State University ab. Er begann anschliessend den Master of Fine Arts -Studiengang und nahm eine Lehrtätigkeit an, die bis 1951 dauerte. In dieser Phase liess er sich bei seinen halbabstrakten Bildern von den Kubisten inspirieren. Sherman nutzte in seinen Kursen eine Methode die als „Flash room“ bekannt wurde. Dabei dunkelte er den Raum ab und projizierte kurz Bilder auf bis zu drei Leinwände, die im Laufe des Semesters immer komplexer wurden. Später hänge er reale Objekte an die Decke, die ebenfalls kurz angestrahlt wurden. Die Studenten mussten das Gesehene im Dunkeln aufgrund des gedanklichen Nachbildes zu Papier bringen. Für Lichtenstein hinterliessen diese Kurse einen sehr prägender Eindruck. In seinen späteren Werken versuchte Lichtenstein immer wieder die Flächigkeit des Bildes mit der Präsenz des mehrdimensionalen Gegenstandes zu kombinieren.

Roy Lichtenstein:"Gall"Roy Lichtenstein: „Crying Girl“, 1964, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 65 x 91 cm. VERGRIFFEN. Fragen Sie nach unserer aktuellen Preisliste hier – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

1950 schloß er den Master-Studiengang ab und verlor im Jahr darauf seine Lehrstelle, da die Finanzmittel der durch den G.I. Bill geförderten Studenten, zurückging. Bereits im Jahr 1949 heiratete Roy Lichtenstein Isabel Wilson von der er 1965 wieder geschieden wurde. Sie bekamen zwei Söhne David Hoyt (* 1954 ) und Mitchell Wilson (* 1956 ). Lichtenstein zog im Jahre 1951 nach Cleveland wo seine Frau eine Anstellung hatte und arbeitete als graphischer und technischer Zeichner sowie als Designer für Weißblechdosen. Seine ersten Einzelausstellungen 1949 – 1951 fanden in der Ten-Thirty Gallery, Cleveland und der Carlebach Gallery, New York statt.

Roy Lichtenstein:"Aloha", Kunstdruck, 100 x 140 cm, 149.99 EUR .

Roy Lichtenstein:“Aloha“, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 100 x 140 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Zwischen 1952 und 1955 konzentrierte Lichtenstein sich auf typisch amerikanische Sujets beschäftigte sich mit Expressionismus, Abstraktion und gemalten Holzkonstruktionen. Sein künstlerisches Schaffen stellte eine irritierende Verfremdung von typisch amerikanischen Gemälden (etwa Western Motiven von Frederic Reington und Charles Wilson Pealé auf kubistische Weise dar. Dadurch entstand eine Art von distanzierter, historischer Malerei, die zwar eine Bewunderung für die gewählten Motive enthielt, sich aber zugleich durch die Maltechnik von diesen distanzierte. Ähnliche Motive verwand Lichtenstein zu dieser Zeit auch für Skulpturen aus Holz und Metall. Bis 1957 fanden noch drei weitere Ausstellungen in der John Heller Gallery, New York statt. Lichtenstein konnte allerdings trotz der guter Präsentation seiner Werke nur wenig verkaufen. Aus diesem Grunde nahm er 1957 seine Lehrtätigkeit erneut auf. Er erhielt eine Anstellung als Assistenzprofessor für Kunst an der New State University Oswego, wo er für die folgenden drei Jahre unterrichtete.

Roy Lichtenstein: "Bicentennial Print", 1975, Serigrafie, nummeriert, signiert, 46,4 x 56,7 cm, ________________________________________

Roy Lichtenstein: „Bicentennial Print“, 1975, Serigrafie, nummeriert, signiert, Format: 46,4 x 56,7 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Roy Lichtenstein:“I Love Liberty”, 1982, Original-Lithografie auf Arches 88 Papier, Format: 97,47 x 68,89 cm, limitierte Auflage 250 Exemplare + 73 Artist Proofs, signiert, datiert: 'rf Lichtenstein '82' und nummeriert 67/250 in Bleistift, unten rechts, gedruckt bei La Paloma, Los Angeles, Herausgeber: „The artist and People for the American Way“, in Verbindung mit der „I Love Liberty Feier“, am 22. Februar 1982 in Los Angeles. Werkverzeichnis: Catalogue / Literatur: Mary Lee Corlett, The prints of Roy Lichtenstein. A Catalogue Raisonné 1948-1997, Manchester. Vermont, 2002, Nr. 192. Authentizitätszertifikat. Bester Zustand, niemals gerahmt. Preis  € 48.000

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Roy Lichtenstein: „“I Love Liberty”, 1982, Original-Lithografie auf Arches 88 Papier, Format: 97,5 x 69 cm, limitierte Auflage 250 Exemplare + 73 Artist Proofs, signiert, datiert: ‚rf Lichtenstein ’82‘ und nummeriert mit Bleistift, unten rechts, gedruckt bei La Paloma, Los Angeles, Herausgeber: „The artist and People for the American Way“, in Verbindung mit der „I Love Liberty Feier“, am 22. Februar 1982 in Los Angeles. Werkverzeichnis: Catalogue / Literatur: Mary Lee Corlett, The prints of Roy Lichtenstein. A Catalogue Raisonné 1948-1997, Manchester. Vermont, 2002, Nr. 192. Authentizitätszertifikat. Bester Zustand, niemals gerahmt. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Roy Lichtenstein "I Love Liberty", Farboffset Poster, signiert

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Roy Lichtenstein: „I Love Liberty“, 1982, Farboffset Poster, handsigniert über dem Wort Liberty. Lim. Auflage 5.000 Exemplare, Blattformat: 99 x 60 cm. Herausgeber: „The artist and People for the American Way“, in Verbindung mit der „I Love Liberty Feier“ am 22. Februar 1982 in Los Angeles. Literature/catalogue raisonne: Corlett III.29; Doering/Von der Osten 36. © Estate of Roy Lichtenstein.  Bester Zustand, niemals gerahmt. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Die ersten Anzeichen von Pop-Art liessen sich 1956 in humorvollen Lithographien erkennen, obwohl er zu dieser Zeit noch weitgehend expressionistische Bilder malte. 1957 entstand etwa das Bild ‚Ten Dollar Bill‘, welches einen stark abstrahierte Zehndollargeldschein darstellte. Die Konzentration Lichtensteins auf den zu der Zeit in den USA sehr populären Expressionismus wird häufig als Versuch gedeutet, auf den Mainstream aufzuspringen und auf diese Weise kommerziell erfolgreich zu werden. Dabei herrschten zwei Richtungen des Expressionismus vor zwischen denen Lichtenstein pendelte, zum einen das ‚Action Painting‘,  vornehmlich repräsentiert durch Willem de Kooning und Jackson Pollock. Zum anderen der introventierte Expressionismus den etwa Barnett Newman und Robert Motherwell darstellten. Newman wurde etwa bekannt durch große und reine Farbflächen, die den Betrachter zu einer meditativen Beschäftigung mit dem Bild animieren sollten.

Roy Lichtenstein: In the CarRoy Lichtenstein: „In t he Car“, 1963, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 70 x 70 cm. VERKAUFT! Anfrage nach anderen Werken – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Roy Lichtenstein begann 1957 mit diesem Stil zu experimentieren und stellte seine Werke 1959 erneut in New York aus, ohne damit jedoch viel Aufmerksamkeit zu erregen. Wahrscheinlich aus fehlender Übrzeugung für diesen Stil begann er schließlich gelegentlich Comic -Figuren wie Mickey Mouse, Donald Duck, Bugs Bunny und andere Disney -Charaktere darzustellen. Er selbst reflektierte dies als einen puren Verzweiflungsschritt, denn seiner Ansicht nach waren zwischen Milton Resnick und Mike Goldberg einfach keine Nischen mehr frei . Seine ersten Disney-Bilder wurden allerdings nie öffentlich gezeigt und zu einem großen Teil von Lichtenstein selbst wieder übermalt. Von 1960 bis 1964 war Lichtenstein an der Rugers University in New Jersey angestellt und zog auch dorthin um. Er lernte dort Allan Kaprow kennen, der ihn mit Robert Watts, Claes Oldenburg, Jim Dine, Robert Whitman und anderen bekannt machte. Kaprow wurde bekannt durch seine Etablierung von Happenings und Installationen, welche die Kunst mit der Verwendung von Alltagsständen verband. Diese Einstellung teilte er mit seinem Lehrer dem Musiker John Cage, der auch als Mentor von den beiden Extremkünstlern Robert Rauschenberg und Jasper Johns galt. Dieser sehr provkative Umgang mit der Kunst stellte für Lichtenstein die Grundlage für seine provokativen Comicbilder dar. Er experimentierte erst mit Kaugummibildern und kam dann auf die Idee, diese großformatig zu produzieren. Als Experiment gestartet, begeisterte diese Idee den Maler und 1961 brach er dann auch mit den reslichen Traditionen seiner bisherigen Malerei, indem er die Imitation der industriellen Drucktechnik und vor allem die Sprechblase in seine Bilder einbrachte.

Roy Lichtenstein Still Life with Crystal Bowl 1973

Roy Lichtenstein: „Still Life with Crystal Bawl“, handsigniert, nummeriert, lim. Auflage 200 Ex. Format: 65 x 91 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris


Das erste Resultat dieser neuen Idee war 1961 das Bild ‚Look Mickey‚, auf dem Mickey Mouse und Donald Duck auf einem Bottssteg dargestellt waren. Donald ruft begeistert aus:“Look Mickey, I´ve hooked a big one!! Obwohl sich sein Angelhaken nur in seiner Jacke verfangen hat.  Mickey steht grinsend mit vorgehaltenr Hand hinter ihm. Mit diesem Bild gelang Roy Lichtenstein der Durchbruch sein Stil wurde zugleich der industrielle Stil des gedruckten Comics. Im gleichen Jahr malte er sechs weitere Bilder all in demselben Stil. Unter diesen Bildern findet sich auch ‚Mr. Bellamy‘. Lichtenstein legte seine Bilder im Herbst dem New Yorker Galeristen Leo Castelli vor, der sie sofort für seine Galerie akzeptierte. Einige Wochen später tauchte in der gleichen Galerie auch Andy Warhol mit Comicbildern auf, wobei Castelli diese jedoch ablehnte. Als Warhol die Bilder Lichtensteins sah, schwört er den Comics ab, da er diese Nische als besetzt erkannte und in Lichtenstein deren wahren Meister sah.

Roy Lichtenstein: "Look Mickey", 1961Roy Lichtenstein: „Look Mickey“, 1961.  Copyright © Estate of Roy Lichtenstein. (Hier nicht angeboten).

Roy Lichtenstein: "Mr. Bellamy", 1961 Roy Lichtenstein: „Mr. Bellamy“, 1961. Copyright © Estate of  Roy Lichtenstein. (Hier nicht angeboten).

Roy Lichtenstein:"Masterpiece", 1962___________________________________________________________

Roy Lichtenstein:„Masterpiece“, 1962, lim. Auflage von 12 Exemplare, Serigrafie, gedruckt 2009, 53.3 x 76.2 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris


1962 waren alle Bilder von Roy Lichtenstein an bedeutende Sammler verkauft worden und so war er in der Lage, von seiner Kunst zu leben. Diese Erfahrung verarbeitete er 1962 in seinem Masterpiece, in der er die Protagonistin zu ihrem Begleiter sagen läßt: Why Brad Darling this painting is a Masterpiece! My soon you’ll have all of New York clamoring for your work!.

Zuvor kam es zu 1961 zu einem dramatischen Richtungswechsel in der Kunst von Roy Lichtenstein, als er sich der Schwarzweißzeichnung zuwand. Inspiriert von der Werbe- und Medienillustration und Comic Strips, schuf Lichtenstein zwischen 1961 und 1968 etwa siebzig eindrucksvolle Schwarzweißzeichnungen, die in puncto Thema und Stil völlig neuartig waren. Der Künstler schuf in der gleichen Periode auch zahlreiche Schwarzweißgemälde, die vom Sujet her den Zeichnungen sehr nahe stehen. Letztere sind jedoch nicht als  Vorstudien für die Leinwandwerke zu verstehen, sondern bilden eine eigenständige, unabhängige Werkgruppe.

Roy Lichtenstein Man with Coat, 1961 Schablone, lavierte Federzeichnung The Sonnabend Collection © Estate of Roy Lichtenstein / VBK Wien, 2011

Roy Lichtenstein: „Man with Coat“, 1961, Schablone, lavierte Federzeichnung, The Sonnabend Collection © Estate of Roy Lichtenstein / VBK Wien, 2011. (Hier nicht angeboten).

Roy Lichtenstein:"Seductive girl"_____________________________________________________

Roy Lichtenstein: „Seductive girl“. Kunstdruck, diverse Formate, z.B. 70 x 90 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

1962 nahm Lichtenstein an den ersten wichtigen Ausstellung der Pop-Art teil: The New Paintings of Common Objects im Pasadena Art Museum, New Realists, in der Sidney Janis Gallery, New York. In den erfolgreichen Jahre ab 1963 zog Roy Lichtenstein wieder nach New York und widmete sich ganz der Malerei. In der Folgezeit entstanden eine Vielzahl von Werken des Künstlers die in verschiedene Themenbereiche einzuordnen sind un oftmals als Serien gemalt wurden. Neben der reinen Malerei widmete sich Lichtenstein auch der Plastik sowie der Installation künstlerischer Objekte auch hier immer auf den Lichtensetein-Stil bedacht. Lichtenstein nutzte im Gegensatz zu Andy Warhol nie Fotografien als Vorlage für seine Bilder. Stattdessen setzte er weiterhin auf Vorlagen aus Comicserien oder nutze sogar das  Branchenbuch, wie etwa bei ‚Girl with Ball‘. Sein Frühwerk zeichnet sich noch durch eine starke Themenfächerung aus. Bei vielen dieser Bilder sind die Vorlagen noch greifbar und ein direkter Vergleich ist möglich. Bei anderen, wie etwa der Darstellung ‚Golf Ball‘ handelt es sich offensichtlich um Studien zur Dreidimensionalität. Starke Einflüsse von Pablo Picasso und von Piet Mondrian lassen sich bei den Bildern Lichtensteins dieser Zeit erkennen zugleich können durch die simple Objektwahl Parallelen zu zeitgenössischen Künstlern wie Claes Oldenburg mit seinen Tortenstücken oder Sandwiches aus Venyl oder Gips gezogen werden. Eindeutig ist der Bezug durch Überflutung mit Werbung für neuartige Geräte und Produkte der damaligen Zeit, so entstanden Bilder wie ‚Roto Broil‘,  ‚Washing Mashine‘, 1961,  oder ‚Sock‘,  1961. Diese ‚kommerzielle Kunst‘, die subtile Darstellung und Wiedergabe von Alltagsgegenständen durch Comics, stiess bei den Kunstkritikern auf Ablehnung, nicht jedoch bei den Käufern.

Roy Lichtenstein 'Roto Broil!, 1962Roy Lichtenstein: ‚Roto Broil!, 1962. (Hier nicht angeboten).

Roy Lichtenstein: "Sock",1962

Roy Lichtenstein: „Sock“,1962. (Hier nicht angeboten).

Den vielen Einzelausstellungen folgte dann eine grosse Retrospektive im Pasadena Art Museumt. Diese wanderte auch nach Europa. 1964 und 1965 begann Lichtenstein mit  Gemälden und Keramikskulpturen von Frauenköpfen sowie Landschaften. Bis 1969 widmete er sich dann der Monumentalarchitektur seinen Pinselstrich-Serien Explosionen und modernen Gemälden mit einem Bezug auf die 1930er.

Roy Lichtenstein:"Big Painting No. 6"Roy Lichtenstein:„Big Painting No. 6″, 1965, Serigrafie, 100 x 70 cm. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Anfang 1969 arbeitete er in Los Angeles an einem Film über Seelandschaften und experimentierte zusammen mit Joel Freedman in New York mit dem Medium Film. 1970 zog er nach Southampton, Long Island, um und wurde Mitglied in der American Acadamy of Arts and Sciences. In den 1970ern beschäftigte er sich mit optischen Täuschungen und Werken der Kunstgeschichte. 1979 erhielt er den Auftrag für eine öffentliche Skulptur eine Meerjungfrau für das Theater of Performing Arts in Miami Beach, Florida. Eine weitere Retrospektive ging 1981 auf Welttournee mit Werken aus den 1970ern. Von der George Washington University Washington D.C. erhielt Roy Lichtenstein 1996 einen Ehrendoktor. Roy Lichtenstein war Teilnehmer der 4. documenta in Kassel im Jahr 1968 und auch auf der Documenta 6 im Jahr 1977 als Künstler vertreten. Im Jahr 1995 wurde ihm der Kyoto-Preis verliehen. Er starb am 29. September 1997 in Manhattan an den Folgen einer Lungenentzündung.

Roy Lichtenstein: "Bauhaus Stairway", 1989, Serigrafie, lim.  Auflage 200 Exemplare, singniert in der Platte, 116.8 x 76._________________________________

Roy Lichtenstein: „Bauhaus Stairway“, 1989, Serigrafie, lim.  Auflage 200 Exemplare, signiert in der Platte, Format: 117 x 76. Preis auf  Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris