Yves Klein – enfant terrible und Visionär

Yves Klein - Petite Venus bleue

Yves KLEIN (1928-1962), Petite Venus Bleue, 1956-7. Skulptur mit IKB pigmentierter Bronze in Objektkasten montiert, mit Blattgold ausgekleidet, verso auf der nummeriert und signiert. Exemplar 39 von insgesamt 500 Exemplaren, 12 x 10 x 8 cm. Herausgegeben von T.A.T. Arts & Stéphane Klein, Paris. Literatur: Marie Raymond et Yves Klein, Editions Expressions Contemporaines, Seite173, Yves Klein, bijoux-sculptures, Editions Gallimard, ein ähnliches Exemplar Seite 65. Preis € 13.000,- Bestellen Sie hier!

Über Yves Klein

Yves Klein war der einflussreichste, populärste und kontroverseste französische Künstler, der in den 50er Jahren bekannt wurde. Vor allem durch die Verwendung einer einzigen Farbe erinnert man sich an ihn – ein intensives Ultramarinblau, das er selbst herstellte: International Klein Blue. Seine Werke als Maler, Bildhauer und Performancekünstler beeinflussten maßgeblich die Entwicklung des Minimalismus. Bereits in den 1950ern entwickelte Klein Konzepte für Happening und Performance, Land Art und Body Art. Bekannt wurde der Franzose, dessen Schaffenszeit kaum acht Jahre umfasste, jedoch vor allem durch seine monochromen, blauen Bilder. Die betörende Strahlkraft des reinen Pigments, seine Materialität wollte er erhalten und erfand 1955 mit Hilfe einer befreundeten Architektin und des Farbenhändlers Edouard Adam ein neues Bindemittel, das die Leuchtkraft der Farbpigmente nicht einschränkt. Diese Mischung aus Ethanol, Ethylacetat und dem Harz Rhodopas, letzteres normalerweise als Fixativ verwendet, lässt das Pigment wie in unvermischtem Zustand auf der Leinwand wirken. Fast ein Jahr war Yves Klein auf der Suche nach dem perfekten Blau, bevor er 1957 in der Mailänder Galleria Apollinaire erstmals elf augenscheinlich identische Bilder ausstellen konnte. Als IKB – International Klein Blue – ist es trotz des sich hartnäckig haltenden Gerüchts niemals patentiert worden.

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