Takashi Murukami – Annäherung an kulturelle Fremdheit

TAKASHI MURAKAMI Homage to Francis Bacon (Study of Isabel Rawsthorne, 2004 Lithograph on mirror paper 27 × 27 in 68.6 × 68.6 cm Edition of 300

Takashi Murukami: „Homage to Francis Bacon (Study of Isabel Rawsthorne“, 2004, Original-Lithografie, handsigniert, nummeriert. lim. Auflage 300 Exemplare, Format: 68 x 68 cm. Preis auf Anfrage hier: Klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Japanische Subkultur oder otaku-Popkunst ist ein zentrales Konzept des nach innen und nach außen getragenen japanischen Selbstverständnisses.  Der Idee des „Nippon-Helden“ otaku folgte die Stilisierung der japanischen Populärkultur zu „echt japanischem Pop“, die in den Arbeiten von Takashi Murakami professionalisiert wird. Mit seinem „Super Flat-Manifesto“ findet diese Linie zu seinem vorläufigen Höhepunkt. Doch schon 1994 förderte die Japan Foundation unter dem Motto „Otaku – Persona, Space, City“ einen Beitrag zur 9. Internationalen Architektur Biennale Venedig und setzte damit die japanische Subkultur und somit otaku, als Wesensmerkmal der landeseigenen Kultur gleich. Dadurch wurde diese Kunstform endgültig als veritable Philosophie mit eigenen Schlüsselbegriffen (moe, puni) prominent in Szene gesetzt.

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