Sothebys mit Auktionsrekord zum Abschluß des Jahres 2009

KEES VAN DONGEN 1877 – 1968 NU AU CHAPEAU NOIR

Sotheby’s erzielt $102 Mill. mehr als im Vorjahr

Während Christie’s New York am 3. November 2009 gerade die Hälfte des Vorjahreserlöses einfuhr ($56.8 Millionen gegenüber  $116.9 Mill. am 6. November 2008),  konnte Sotheby’s dann am 9. November mit $102 Mill. mehr als im Vorjahr auf sich stolz sein. Dieses Resultat von $181 Millionen lag weit über den Erwartungen.

Damit wurde, wie Sotheby’s bestätigte, zum ersten Mal seit Mai 2006 die obere Gesamttaxe übertroffen worden: „…..womit bewiesen sei, dass ein enormer Appetit auf Kunstwerke von hoher Qualität“ bestehe. Das Spitzenlos der Woche wurde bei Sotheby’s Giacomettis „L’homme qui chavire“, ein patinierter Bronzeguss aus dem Jahr 1951. Der einundachtzigjährige Verleger S.I. Newhouse, Milliardär und Eigentümer des angeknacksten Zeitschriftenimperiums Conde Nast, hatte die Plastik bei Sotheby’s eingeliefert, und nun ließ die knapp sechzig Zentimeter hohe, schlitternde Figur die Taxe von neun bis zwölf Millionen weit hinter sich und schwang sich bis auf 17,2 Millionen Dollar, brutto 19,3 Millionen Dollar.

Am 8. Dezember 2009 wurde Raffaels “Kopf einer Muse” in London vom renommierten Auktionshaus Christie’s für eine unglaubliche Summe versteigert: 29 Millionen Euro, 32,6660 EUR inkl. Aufgeld gab es für die Kreidezeichnung mit dem Frauenkopf und wurde somit das zweit teuerste Bild 2009. Das Bild ist eine Studie Raffaels für sein Fresko im Vatikan, welche Muse Raffael hier darstellt, lässt sich kaum feststellen. Selbst im Fresko wird nur Urania mit der Weltkugel zweifelsfrei identifiziert. In der Literatur heißt die hübsche Frau auf diesem Blatt auch „Muse mit dem Turban”. Der erzielte Preis ist für eine Papierarbeit ein absoluter Rekord. Die Taxe lautete auf zwölf bis sechzehn Millionen. Die Kreidezeichnung wurde zuletzt vor 150 Jahren angeboten.

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