Rebecca Horn – Selbstpositionierungen

Farbphotographie / Photokarton, Auflage 80 Exemplare, hier Exemplar 57/80, signiert, numeriert, datiert und betitelt; 66 x 87 auf 69 x 90 cm. Auf Resopal-Platte aufgezogen. Edition der Kestner-Gesellschaft, Hannover.

Rebecca Horn: “Dublin”, 1997, Original-Farbphotographie, lim. Auflage 80 Exemplare, signiert, numeriert, datiert und betitelt, 69 x 90 cm. Auf Resopal-Platte aufgezogen. Preis EUR 2.100. Für Bestellungen  KLICKEN SIE HIER: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

 

Rebecca Horn ist eine der erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Gegenwartskünstlerinnen, die in den letzten vier Jahrzehnten ein komplexes Œuvre geschaffen hat. Sie ist mit zahlreichen Kunstpreisen ausgezeichnet worden – zuletzt 2010 mit dem sogenannten Nobelpreis der Künste, dem »Praemium Imperiale« des japanischen Kaiserhauses. Rebecca Horn arbeitet mit einer Vielzahl von Medien: Performance, Zeichnung, Installation, Kinetik, Video, Film, Fotografie und Text. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der künstlerischen Auseinandersetzung mit politischen, historischen, sozialen und medialen Räumen. Durch ihre Referenzen auf diverse Kunstrichtungen und den – vornehmlich männlich dominierten – Kunstdiskurs positioniert sich Rebecca Horn auf so rebellische wie selbstbewusste Weise im kulturellen Feld.

Rebecca Horn: "ohne Titel", 1986, Farblithographie / Arches France Bütten, Auflage 120 Exemplare, hier Exemplar 19/120, signiert, numeriert und datiert; 32 x 42 auf 49,5 x 65 cm.Rebecca Horn: “ohne Titel”,  1986, Original-Farblithographie  auf Arches France Bütten, lim. Auflage 120 Exemplare, signiert, numeriert und datiert, 49,5 x 65 cm. EUR 1.500. Für Bestellungen  KLICKEN SIE HIER: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Rebecca Horn erhielt 1993 als erste Frau eine Einzelausstellung im New Yorker Guggenheim Museum. Ihr Werk umfasst Filme, Performances und Installationen. Sie wird in der Kategorie Skulptur und für ihre “richtungsweisenden Grenzüberschreitungen” geehrt. Nicht erst seit “Crossover” in der aktuellen Kunst zur modischen Zeiterscheinung wurde, arbeitet Rebecca Horn gleichzeitig mit unterschiedlichen Medien: Zeichnung, Skulptur, Installation, Kinetik, Fotografie, Performance, Aktion, Video, Film und Text. Bereits kurz nach ihrem Studium in Hamburg beginnt sie mit Performances, die den eigenen Körper und sein Sensorium zum Thema haben. Dafür konstruiert sie Apparate und Gestelle, die diese Körpererfahrung ermöglichen. Kennzeichnend für diese frühen – und letztlich auch für alle späteren – Werke ist die enge Verbindung, die der Mensch in seiner Bewegung mit der Skulptur bzw. dem Objekt eingeht. Film und Video, die zunächst nur zur Dokumentation der Performance dienen, entwickelt die Künstlerin zu eigenständigen Kommunikationsträgern, die Aktion und Objekt zu einer neuen Werkeinheit verbinden. So entstehen mehrere Filmprojekte von Spielfilmlänge.

 

Biografische Angaben Rebecca Horn

 

1944 geboren in Michelstadt, lebt in Berlin und Paris
1963 Studium an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg
1974 Lehrtätigkeit am California Art Institute, University of San Diego
1989 – 2009 Lehrtätigkeit an der Hochschule der Künste, Berlin

 

1972 war Rebecca Horn die jüngste Teilnehmerin der documenta 5 in Kassel. 1993 wurde ihr eine Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, gewidmet. Diese wurde danach gezeigt im Stedelijk Van Abbemuseum, Eindhoven, der Nationalgalerie, Berlin, der Kunsthalle Wien, Wien, der Tate Gallery und der Serpentine Gallery, London, sowie im Musée de Grenoble. Ihre Arbeiten waren bei der Biennale in Venedig (1997), weitere Einzelausstellungen im Irish Museum of Modern Art in Dublin (2001), Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf (2004), und Martin Gropius-Bau in Berlin (2006) und anderen Institutionen.

2011 erhielt Rebecca Horn die ‘Grande Médaille des arts plastiques’ von der Académie d’architecture de Paris. Klicken Sie hier!

Museen:

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart (Berlin), Kunstmuseum Wolfsburg (Wolfsburg), Städel Museum (Frankfurt), Tate Modern (London), ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie (Karlsruhe), The Guggenheim, New York.