Immendorff, Jörg (1945–2007) Ohne Titel (Figur, Schnecke), 2006

Jörg Immendorff – ‘hapmi lieb’ und Szenen aus Deutschland

Bilder gegen die Teilung Deutschlands und die putzig-lieblichen ’’Arschgesichter’’ unter dem Motto ’’hapmi lieb’’ aus den 60er Jahren, die provokanten, plakativ-politischen Bilder aus den 70ern, die zivilisations-skeptischen Düsterkeiten aus den 80ern, die bundesrepublikanischen Caféhausszenen aus den 90ern und schließlich die ironisch-gebrochenen Collagen aus seinen letzten Lebensjahren……..

Thomas Ruff - Nude ku12

Thomas Ruff – sinnliche Intelligenz

Ein wichtiges Charakteristikum von Thomas Ruffs Fotografie ist die nüchterne und konzentrierte Beobachtung von Wahrnehmungsprozessen, einem nur scheinbar einfachen, selbstverständlichen Thema. In Ruffs fotografischer Reflexion wird nicht nur das Illusionistische und Konzentrierte des Kamerablicks sichtbar, sondern auch das Uneindeutige und Phantasiewillige des Blicks mit „bloßem Auge“.

BETTINA RHEIMS – Female Trouble

Die französische Star-Fotografin Bettina Rheims zeigt immer Frauen. Madonna, Milla Jovovich, Monica Belluci vor einem Teller Spaghetti. Rheims’ Blick ist sezierend, oft kalt. Die Haut. Sie kann im Licht künstlich glänzen wie braunes Bakelit. So wie bei Angela. Bei Sophie leuchtet sie hingegen bleich wie Emaille. Ludivines Haut unter der Achsel ist ein schwarzschattiges Stoppelfeld. Und auf Millas Wange schimmern rötliche Pickel unterm Make-up. „Die Haut“, sagt Bettina Rheims, „ist wie eine leere Seite.“ Dann kommt das Leben und schreibt seine Geschichte hinein.

Roy Lichtenstein – ’’Sweet dreams, baby!’’

Rasterpunkte, gezoomte Comicmotive mit Sprechblasen wie ’’Pow! Sweet dreams, baby!’’ und farbintensive Primärfarben sind Roy Lichtensteins Markenzeichen, mit denen er zum Inbegriff der amerikanischen Pop Art wurde. Der Themenkomplex der “Mirror Paintings” und der “Reflections” hat ihn über Jahrzehnte hinweg beschäftigt. Comic und Reklame erhalten Eingang in seine Kunst, doch hinter der scheinbar naiv-bunten Fröhlichkeit seines Werks verbirgt sich ein komplexer Diskurs über das Wesen von Wirklichkeit und Illusion……

Candida Höfer – oder die magische Präsenz der Dinge

“Ich fotografiere in öffentlichen un halböffentlichen Räumen aus unterschiedlichen Epochen. Es sind Räume, die für alle zugänglich sind. Es sind Plätze der Begegnung, der Kommunikation, des Wissens, der Entspannung der Erholung…Alle Räume haben eine Aufgaben und auch die Dinge in den Räumen haben zumeist eine Aufgabe”…..

Sigmar Polke: 'Handkuss', 1995 Offsetlithographie auf Hahnemühle - Büttenkarton, nummeriert, signiert, datiert, Bildformat: 64,5 x 51,5 cm, Blattformat: 75 x 55 cm, lim. Auflage: 75 Exemplare

Sigmar Polke – Rasterfahndung nach Höheren Wesen

Was treibt Sigmar Polke, dieser Proteus der zeitgenössischen Malerei, nicht alles mit einem Bild. Er arbeitet mit Rastern und deutet Flecken, er verwendet bedruckte Stoffe und nutzt allerlei Muster, er macht das Bild zum Objekt und setzt ihm chemisch oder alchemistisch zu, er malt und sprüht, schüttet und agiert auf großen und kleinen, blickdichten und transparenten Leinwänden. Er startet seine eigene Rasterfahndung und lässt sich von Höheren Wesen befehlen, er macht aus Gummibändern, die er über ins Bild geschlagene Nägel spannt, einen Dürer-Hasen und durchstöbert das deutsche Wohnzimmer ebenso, wie er auf der Suche nach Motiven ganze Bibliotheken durchwühlt……

Elger Esser - Poveglia II 2002

Elger Esser – Sehnsucht nach dem verlorenen Ort

“Mir ist wichtig, dass sich die Schönheit meiner Bilder nicht so schnell verbraucht. Ich wollte immer das Gefühl haben, die Dinge altern gut und in Würde. Dies steht auch im Gegensatz zu der stereotypen Weise, in der man heute mit Schönheit umgeht – ohne dass ich jetzt einen gesellschaftskritischen Ansatz verfolge”. (Elger Esser).

Bernd und Hilla Becher: ‚Wasserturm Kirkhamgate, Leeds – England‘, 1976, Pigmentdruck auf Chomalux Fotokarton, vorderseitig bezeichnet, verso datiert und handsigniert von Bernd Becher. Bildformat: 40 x 30 cm, Blattformat: 52 x 40 cm.

Bernd und Hilla Becher – Kühle-Repertorien der industriellen Welt

Sind ihre Fotografien reine Dokumentation von Industriebauwerken, die – vom Verschwinden bedroht – in ihrer gleichsam magischen Dingpräsenz im Zentrum der Aufnahmen stehen? Oder handelt es sich um Concept Art, Minimal Art, serielle Kunst mit „anonymen Skulpturen“? Seit 1959 arbeiteten Bernd und Hilla Becher an der systematischen Erfassung von Industriebauten des 19. und 20. Jahrhunderts, die sie nach strengen formalen Kriterien fotografieren und als Tableaus zu vergleichenden Typologien zusammenstellen……

A R Penck - Session in Orange, Farbserigraphie, im Rahmen ca. 133 x 103 cm

A. R. Penck – oder die Selbstbehauptung des Ichs

Wie kaum ein andere Künstler steht A. R. Penck (geb. 1939 in Dresden) für die Erneuerung der Malerei in Deutschland. Bereits in der DDR thematisiert er immer wieder die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Nach seiner Ausbürgerung 1980 schafft er mit seinem unverwechselbaren Stil aus abstrahierten Figuren und Bildzeichen ein universales Vokabular, in dem die Erinnerung an den Beginn der Malerei in Höhlen mit der aktuellen Zeitgeschichte und der modernen Naturwissenschaft zu einer einprägsamen Bildwelt verschmilzt.

Tom Wesselmann und seine "Great American Nudes"

Tom Wesselamm erhob die banalen Dinge des modernen Alltags zu Kunstwerken, indem er die Sujets der populären Massenkultur, der Boulevardpresse, der Werbung, der Hochglanzmagazine, des Kinos und der Produktgestaltung zitierte. Ein zentrales Motiv in der amerikanischen Pop Art ist die Darstellung der Frau, inspiriert von den Pin-ups der fünfziger und den neu aufkommenden Playboy-Girls der sechziger Jahre

omas Ruff: "jpeg nt02", 2006. C-Print,  242.6 x 184.8 cm. © Copyright by the artist

Thomas Ruff – Verunsicherung und Verheissung

Ein wichtiges Charakteristikum von Ruffs Fotografie ist die nüchterne und konzentrierte Beobachtung von Wahrnehmungsprozessen, einem nur scheinbar einfachen, selbstverständlichen Thema. In Ruffs fotografischer Reflexion wird nicht nur das Illusionistische und Konzentrierte des Kamerablicks sichtbar, sondern auch das Uneindeutige und Phantasiewillige des Blicks mit „bloßem Auge“. Mit seinen Arbeiten widmet sich Ruff nicht mehr den traditionellen Kunstaufträgen Schönheit und Wahrheit. In Ruffs Konzentration auf Wahrnehmung spiegelt sich vielmehr eine (kunst-) historische Entzauberung wieder. Sie macht Thomas Ruff zum illusionslosen Zeitgenossen unserer heutigen Situation. Zugleich stellt sie Ruff an das jüngste Ende einer Linie von Künstlern wie Marcel Duchamp, Andy Warhol oder Gerhard Richter, in deren Werk Indifferenz produktive Unvoreingenommenheit bedeutet. Die Werkserien zeigen, wie Thomas Ruff den Wahrheitsanspruch von Fotografie durch die Fotografie desillusioniert – mit den illusionistischen Mitteln der Fotografie.

JACQUES-HENRI LARTIGUE – Côte d'Azur, das Paradies auf Zeit

Jacques Henri Lartigue (1894-1986) konnte nicht anders. Sein Vater hatte eins der größten Privatvermögen der Republik angehäuft und wollte, dass seine Kinder nicht lernen, wie man Geld verdient, sondern wie man es ausgibt. Seinem Sohn schenkte er mit sieben Jahren eine Fotokamera. Fortan sollte ihn dieses technische Instrument zur Bilderzeugung begleiten. Er studierte in Paris an der Académie Julian und dokumentierte sein sorgenfreies Leben. Er war ein mondäner Dandy……

Alex Prager – State of the Art Photography

Die Bilder von Alex Prager, Fotografin aus Los Angeles, wirken nicht wie gestellte Einzelaufnahmen, sondern scheinen eine spezielle Momentaufnahme aus einer ganzen Geschichte zu sein, die mit ihren Zitaten aus der Kinoszene Hollywoods der 60er und 70er Jahren auch in menschliche Abgründe blicken lassen. Prager versteht es mit den Stilmitteln dieser Zeit den Betrachter in seinen Bann zu ziehen.

Thomas Struth: "Mailänder Dom" 1998, C - print, Format: 187.60 x 245,7 cm. Copyrigh

Thomas Struth – Visionen der Wirklichkeit

Thomas Struth’s Werk zeichnet sich vor allem durch seine Weigerung aus, dem Spektakulären zu frönen. Es ist nichts Ungewöhnliches in der Art, wie er seine Aufnahmen macht. Der Künstler fokusiert sich nicht auf irgendeine Vision in seinen Fotografien, alles ist scharf, nichts ist verschwommen. Dies führt zu einem besonders ausgeprägten neutralen Effekt in seinen Bildern, denen jede Form der Rhetorik fehlt. In einem frühen Interview noch als Student an der Akademie in Düsseldorf sagte Struth einmal: “Fotografien, die mich beeindrucken tragen keinerlei persönliche Handschrift“.

Sergio Purtell: "Saintes Maries de la Mer", France, 1984

Sergio Purtell – and the Magic of "Les Saintes-Maries-de-la-Mer"

In den 1950er und 60er Jahren wurde (Les) Saintes-Maries-de-la-Mer (Provence-Alpes-Côte d’Azur) zu einem Geheimtipp der französischen neuen „Bohème“, denn in mancher Sommernacht entwickelte sich auf den Straßen und am Mittelmeerstrand ein spontanes Flamenco-Festival. Doch dann wuchs der Ort zwischen 1960 und 1999 von 680 auf ca. 2.500 Einwohner an, und während der Sommermonate beherbergt sie ein Vielfaches davon. Inzwischen arbeitet dort praktisch niemand mehr als Fischer oder Bauer, die Einwohner leben vom Tourismus.

Max Ernst – Traum und Revolution

Max Ernst war einer der führenden Künstler des Dada in Deutschland, und stieß später auch zu dem Kreis um André Breton, dem inoffiziellen Gründer der Surrealistischen Bewegung. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges flieht Max Ernst in die USA, zunächst nach New York und später nach Sedona in Arizona, wo er sich zeitweise niederließ. Erst 1950 kehrt er nach Deutschland zurück Hier wird erstmals wieder nach 30 Jahren seine Pionierarbeit in der Vervollkommnung von Maltechnik, Collage und Skulptur beleuchtet sowie seine Techniken in der Frottage, Grattage und nicht zuletzt der Decalcomanie…….

Fernando Botero – Glanz und Exzeß des spanischen Kolonialbarock

Fernando Botero, bekannt für seine üppig gerundeten Figuren, die den Glanz und den Exzeß des spanischen Kolonialbarock mit dem sozialen Realismus mexikanischer Kunst kombinieren. Die humorvolle Übertreibung verhüllt den weit ernsteren Inhalt von Boteros Arbeiten, die Kolonialismus, Unterdrückung und politische Instabilität in Lateinamerika kommentieren und auch von regionalen künstlerischen Traditionen sowie der europäischen Kunstgeschichte beeinflußt sind…….

ASAKO NARAHASHI – im Meer des Unbehagens

Der Ozean war stets eine Quelle der Inspiration für viele Künstler: Winslow Homer, Clifford Ross und Richard Misrach, um nur einige zu nennen. Die japanische Fotografin Asako Narahashi teilt diesen Pantheon mit ihren desorientierten Blicken auf die Meereslandschaften. Narahashi taucht dazu im Ozean unter und wieder auf, und erfasst so mit ihrer wasserdichten Kamera verzerrte Perspektiven von Land und Meer. Sieht so ein Ertrinkender das letzte Mal Ufer und Oberfläche des Wassers? Oder ist es der Blickwinkel einer aquatischen Kreatur? Es ist auch diese beunruhigende Zweideutigkeit, die an Narahashi ‘s Bilder fesseln…..

ANDY WARHOL – “EVERYONE WILL BE FAMOUS FOR 15 MINUTES”

Andy Warhol (1928-1986) war zu Beginn der 60er Jahre gerade 32 Jahre jung. Er wurde sozusagen über Nacht der Künstlerheld der westlichen Welt. Er stand nicht nur für die Miterfindung der Pop Art, sondern für einen ganz neuen künstlerischen Lebensstil. Was vor ihm die Bohème genannt wurde, wurde unter seinem Einfluß der ’’Underground’’. Was früher ein Studio war, verwandelte er in eine ’’Factory’’, wo Malerei, Photographie, Film, Mode und Rockmusik und Kunstjournalismus nebeneinander betrieben und gleichermaßen revolutioniert wurden und wo eine schöpferische Großfamilie schöner und begabter junger Leute unter kräftiger Beimischung von Sex und Drogen an ihrer kreativen Befreiung arbeitete. Erst ein Attentat, das er nur knapp überlebte, beendete diese wilde Zeit……..

Toni Frissell:"Weeki Wachee Springs, Florida", 1947.

Toni Frissell – Weeki Wachee Springs

Toni Frissell (* 10. März 1907 in Manhattan; † 17. April 1988 in Long Island; eigentlich: Antoinette Frissell Bacon) war eine US-amerikanische Fotografin. Sie ist vor allem für ihre Fotos für Magazine wie Vogue, Harper’s Bazaar und Life und Sports Illustrated bekannt, aber auch für die Bilder, die sie während des Zweiten Weltkriegs für das US-Militär fotografierte. Sie war die erste Fotografin für Sports Illustrated……

Shōji Ueda – 'less is more'

Shōji Ueda (1913–2000) war ein Fotograf aus Sakai-machi, in der Präfektur Tottori, Japan, westlich von Tokyo. Er entwickelte seinen eigenen fotografischen Stil in den Sand-Dünen von Tottori, wo er ausgezeichnete Kulissen für seine Gruppe-Porträts fand, die er im Quadrat-Format und in schwarz/weiß aufnahm. Dazu dienten ihm anfänglich Mitglieder seiner eigenen Familie, mit denen er seine Foto-Inszenierungen in den Dünen begann, und die surrealistische wie auch realistische Elemente aufweisen.

Zhang Huan: “½”, 1998 / 2008, chromogenic print, signed numbered, edition of 5, size: 115.5 x 97.7 cm. (45 1/2 x 38 1/2 in.)

Zhang Huan und Feng Zhengjie – New Chinese Art

Auch Feng Zhengjie gilt als Gallionsfigur der zeitgenössischen Kunst Chinas, die momentan in allen wichtigen westlichen Museen gezeigt wird. Sein neues chinesisches Malen nimmt internationale Trends auf, macht aber auch Anleihen bei vergangenen Stilen, die Rückkehr zur Painterly-Technik z.B. Er repräsentiert damit die blühende zeitgenössische Kunst-Szene seines Landes.

Kunst in der DDR – Schöpfung, Sündenfall, Brudermord

Die erste Frage der Besucher von Werner Tübkes Panoramabild “Die frühbürgerliche Revolution in Deutschland” lautet stets – wo ist der Anfang? Schwer zu sagen, bei einem runden Bild, dessen Deutung der Schöpfer stets vorsichtig vermieden hat. Man kann überall anfangen. Alles ist zyklisch – die Jahreszeiten, auch die Geschehnisse wirken, als hielte es der Maler mehr mit der Idee ewiger Wiederkehr des Gleichen als mit dem revolutionären Fortschritt.

Miru Kim – Naked City Spleen

Mit der Vorstellung von eingebildeten Existenzen, die in verlassenen Ruinen von grossen Städten wohnen könnten, fing Miru Kim an, urbane Räume neu zu entdeckenund zu erfahren. Sie legt ihre Kleider ab, um wie ein nacktes Tier oder ein Kind, auf ihre Umgebung einzuwirken. So verwandeln sich diese Orte von Fremdheit in Räume seltsamer Vertrautheit, deren Schroffheit eine grosse Stille offenbart und deren Gefährlichkeit einer Verspieltheit weicht.

Shadi Ghadirian – Like Every Day

Mit der Fotoserie “Like Every Day” kritisiert Shadi Ghadirian die Stellung der Frau in ihrer Heimat Iran. Sie sind dort nur Menschen zweiter Klasse und als Symbol dafür zensierte die Fotografin die Gesichter der verschleierten Frauen mit ihrem täglichen Arbeitswerkzeug aus dem Haushalt. Die Gegenstände sind meist Geschenke, die sie für ihr Hochzeit erhalten hat. Ghadirian’s Arbeiten stellen ironische Kommentare der sozialen Stellung der iranischen Frau dar.

Elizabeth Taylor – Begehren und Unberührbarkeit

Frank Worth: ” Elizabeth Taylor with bustier No 2, on set of ‘Giant’, 1955Frank Worth: “Elizabeth Taylor with bustier No 2, on set of ‘Giant’, 1955, C – print, limitieret Auflage 24 Exemplare. Certificate The Estate of Frank Worth, 152 x 122 cm / h: 59,8 x w: 48 in. Anfragen an die Galerie

Peter Lindbergh – THE UNKNOWN

Der in Duisburg aufgewachsene Peter Lindbergh, einer der namhaftesten Modefotografen unserer Zeit, zeigt noch bis zum 22. Mai seine Werke in einer großen Einzelausstellung im Ullens Center for Contemporary Art (UCCA). Seine Arbeiten in den 80er Jahren mit u.a. Naomi Campbell, Cindy Crawford, etc. sollen das Entstehen des Supermodel-Phänomens in Gang gesetzt haben. Die Ausstellung zeigt deckenhohe Silberdrucke und Filmposter, mit denen Lindbergh die Geschichte der Fotografie umkehrt. „The Unknown“ ist eine gigantische Neuzusammensetzung ohne Ordnung und Chronologie, eine visuelle Zeitreise durch Jahrzehnte der Photographie.

Marc Newson – Beautiful Designs

Marc Newson wurde 1962 in Sydney/ Australien geboren. Er gilt als einer der bekanntesten und erfolgreichsten Designern seiner Generation. In seinem Unternehmen Marc Newson Ltd. in London entwirft er Produkte für namhafte Hersteller.

Love and Design?

Love Design – ein Widerspruch? Keineswegs! Gefühl, Sinnlichkeit, Erotik, Sex auf der einen und Form, Kreation, Funktion auf der anderen Seite gehen in den hier präsentierten Objekten eine extravagante Synthese ein. Love Design zeigt Objekte, die sich in sehr ungewöhnlicher Weise mit den Themen Liebe, Erotik und Sexualität auseinandersetzen: ein aus dem Wort Liebe in verschiedenen Sprachen luftig zusammengewobenes Goldherz, eine Skulptur aus Tisch und Stühlen, aber auch freche Fruchtkondome, Dildos, die sicher nicht zufällig an Lollies erinnern, und andere Sex-Toys.

Fiona Banner at Tate Britain

“I remember long sublime walks in the Welsh mountains with my father, when suddenly a fighter plane would rip through the sky, and shatter everything. It was so exciting, loud and overwhelming; it would literally take our breath away. The sound would arrive from nowhere, all you would see was a shadow and then the plane was gone. At the time harrier jump jets were at the cutting edge of technology but to me they were like dinosaurs, prehistoric, from a time before words.” – Fiona Banner.

Jan Vermeer: "Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge", 1665, 45 × 40 cm, Öl auf Leinwand, Mauritshuis in Den Haag

Frauen in der Kunst – Portraits aus 500 Jahren

Frauenportraits aus 500 Jahren westlicher Kunst. Von der 2. Hälfte des 12.Jahrhunderts: “Archangel”,
(Engel mit den goldenen Locken) bis hin zum Jahre 1946 zu: “Portrait of Françoise” von Pablo Picasso. Musik: Bach’s Sarabande aus der Suite für Solo Cello No. 1 in G Major, BWV 1007 performed by Yo-Yo Ma. Video created by Philip Scott Johnson using Abrosoft Fantamorph. KLICKEN SIE IN DAS VIDEO!

Über den Dächern von Paris – Nomiya Space

Das Nomiya Space Restaurant ersetzt das Hotel Everland auf dem Dach des Palais de Tokyo in Paris. Der Glaskubus wurde von dem französischen Künstler Laurent Grasso innerhalb des kulinarischen Projekts “ArtHome” gestaltet, das vom Palais de Tokyo mit Unterstützung von Electrolux veranstaltet wird. Es bietet japanisch-französische Küche und einen atembraubenden Blick auf Paris und den Tour Eiffel.