Olympische Kunst – Suche nach der olympischen Idee

Olympic Games London 2012 Official Poster

Bei den VII. Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen wurden noch fünf Kunstwettbewerbe in den Bereichen Baukunst, Literatur, Musik, Malerei sowie Bildhauerkunst ausgetragen. Auf den Siegertreppchen in den Stadien erhielten Dichter und Komponisten, Maler, Architekten und Bildhauer zwischen 1912 und 1948 Medaillen. Gold, Silber und Bronze gab es etwa für Gedichte, Stadionentwürfe, Gemälde und Marschmusiken. Bei sieben Olympischen Spielen wurden auf 18 Gebieten insgesamt 66 Kunstwettbewerbe ausgetragen, darunter waren so ausgefallene Kategorien wie Reliefkunst, Gebrauchsgrafik und Medaillenkunst. Die Jurorenliste des Musikwettbewerbs in Paris 1924 las sich wie das Who is Who der damaligen Musikszene: Bela Bartok, Arthur Honegger, Maurice Ravel, Gustave Charpentier, Igor Strawinsky etc. Kunst war olympisch. Heute werden für die schönen Künste keine Medaillen mehr vergeben. Doch seit 1912 hat jeder olympische Austragungsort ein oder mehrere Plakate bei renommierten Künstlern in Auftrag gegeben. Im Laufe des letzten Jahrhunderts ist so Kunst für Olympia entstanden, zu der u.a. Andy Warhol, David Hockney, Roy Lichtenstein oder RB Kitaj beigetragen haben.

Dieses Mal  haben die renommiertesten britischen Künstler an dieser “Olympischen Disziplin” teilgenommen. Hier deren offizielle Olympia Plakate, die für immer mit den Londoner Spielen 2012 verbunden sein werden.

Die Original-Werke sind auch in einer limitierten und signierten Edition erschienen, die Sie bei uns bestellen können – Anfragen dazu – klicken Sie hier!


Fiona Banner: "Olympic-Poster London 2012"Fiona Banner: “Superhuman Nude” – Official Olympic-Poster London 2012″ – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Fiona Banner – Turner Prize Nominee im Jahr 2002, schuf ihr Plakat für die Paraolympischen Spiele und betitelte es: “Superhuman Nude”. Eine Studie eines paralympischen Radsportlers mit textlichen Beschreibungen, die somit eher eine skulpturale als eine menschliche Form entstehen  lassen. Mit der Fokussierung auf Kraft und Körperlichkeit macht Fiona Banner deutlich, dies ist ein Elite-Athlet an der Spitze seines Sports.

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London 2012 Paralympic 'GO' poster designer Michael Craig-Martin in his studio (Pic: PA)Michael Craig-Martin: “London 2012 Paralympic ‘GO’ Poster”. Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Noch ein Paraloympisches Poster mit dem Titel “Go” – Eine Stoppuhr über der das Wort GO steht, um so die explosive Unmittelbarkeit, die Aufregung und Vorfreude vor dem Start zu zeigen. Der Moment des letzten Nachdenkens, bevor die Starter-Pistole abgefeuert wird. Es stellt auch das Gebrüll der Menge dar, die ihren Favoriten zujubelt, um ihnen über die Ziellinie zu helfen. Der Künstler ist Michael Craig-Martin. Der 70-jährige in Dublin geboren Konzeptkünstler und Maler verbindet Objekte mit Worten, um vertraute Bilder in unerwartete Verbindungen zu überführen.

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Martin Creed:"Work No. 1273", Official Olympic Poster London 2012Martin Creed:“Work No. 1273”, Official Poster London 2012 Olympic Games. – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Dieses Olympia-Poster von Martin Creed trägt den Titel “Nr. 1273” und zeigt fünf einzelne Pinselstriche in den olympischen Farben. Die Markierungen wurden in aufsteigender Form wie auf einem erweiterten Podium angeordnet, dadurch entstehen mehr Plätze für Sieger, die nicht nur Erste, Zweite und Dritte geworden sind. Creed will somit seinen Respekt für die exzellente Leistung aller konkurrierenden olympischen Sportlerinnen und Sportler ausdrücken. Martin Creed – Der 43-jährige gebürtige Künstler aus Wakefield gewann den Turner-Preis im Jahr 2001 mit einer Arbeit, in der das Licht in einer Galerie andauernd ein-und ausgeschaltet wird. Die Creed Arbeit Nr. 850 zeigt einen Athleten, der auf Hochtouren durch die Duveen Galerien in der Tate Britain läuft – alle 30 Sekunden wieder, den ganzen Tag – und jeden Tag.

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Howard Hodgkin: "Swimming"  , London 2012 Olympic GamesHoward Hodgkin: “Swimming”, Official London 2012 Paraolympic Poster-  Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Howard Hodgkin beschreibt seine Gemälde als gegenständliche Bilder von emotionalen Situationen. Für seinen Olympiabeitrag hat Hodgkin die Schwimmwettberwerbe ausgewählt und zeigt eine tiefe, wirbelnde Masse von blauen Fluten über einer ganzrn Seite. Die Bewegungen der Pinselstriche erfasst dabei perfekt die Bewegungen des Wassers, die vom Schwimmer darin erzeugt wird.

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London 2012 Paralympic poster designer Tracey Emin signs her poster titled 'Birds' (Pic: PA

Tracey Emin: “Birds” – Official London 2012 Paraolympic Poster-  Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Immer im Mittelpunkt ihrer eigenen Welt, teilt Tracey Emin ihr Leben, Glauben und Gefühle durch ihre Arbeit mit und das stets mit Anteilnahme und Humor. Emin nahm die Paralympischen Werte von Inspiration und Entschlusskraft als Ausgangspunkt für ihr Werk und schuf, was sie als “Liebesbrief” beschreibt. Zwei kleine Vögel, zart auf Ästen thronend, scheinen sich unter den Wörtern zu küssen: “Du inspirierst mich mit Deiner Entschlossenheit und ich liebe ich dich”.  Die Agitos – Symbol der Para-Olympics – fallen dabei wie Federn oder Blätter vom Baum. Vögel tauchen sind häufig in Emins Zeichnungen auf, da sie Freiheit und Kraft symbolisieren. Ihr Werk ist ein inspirierendes Engagement für die Paraloympischen Spiele und deren Athleten.

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Anthea Hamilton:"Divers", Official Olympic Poster London 2012 Anthea Hamilton:”Divers”, Official Olympic Poster London 2012 – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Dieses Olympia-Poster mit dem Titel “Divers” stammt von Anthea Hamilton. Es liegt am Betrachter zu entscheiden, ob die athletischen Beine in der Mitte des Bildes von einem Schwimmer, Turmspringer oder einem Synchronschwimmer in einer tänzerischen Pose stammen. Anthea Hamilton, 1978  in London geboren, hat sich einen Namen mit Arbeiten gemacht, die die körperliche Fähigkeiten des Menschen und die Darstellung des menschlichen Körpers, insbesondere des weiblichen Körper zeigen.

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Gary Hume:" Capital",  London 2012 Olympics Official PosterGary Hume:” Capital”,  London 2012 Olympics Official Poster – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Gary Hume war auf der 1996 Turner Prize Shortlist und vertrat Großbritannien auf der 48. Biennale in Venedig im Jahr 1999. Hume wurde 1962 in Tenterden, Kent, geboren. Er schuf ein Gemälde mit markanten Farbpaletten, reduzierter Bildsprache und reicher Oberfläche. Hume nahm abstrahierte Elemente aus einem Bild eines Rollstuhl-Tennisspielers und kombinierte diese mit Laub und einer weichen und subtilen Farbpalette.  Die große, runde Form steht für das Rad des Rollstuhls über dem ein schwarzer Tennisball schwebt, der gleich über das Netz  geschlagen wird.

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Sarah Morris: "Big Ben", London 2012 Official PosterSarah Morris: “Big Ben”, London 2012 Official Poster – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Seit Mitte der 90er-Jahre kreiert Sarah Morris komplexe, geometrische-abstrakte Gemälde, abgeleitet von Stadtansichten mit architektonischen Details, Origami-Mustern, Zeichen und Symbolen. Zur Feier der Paralympischen Spiele in London schuf Morris eine abstrakte Darstellung eines der berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt – Big Ben. Die Gitter und die lebendigen Farben erzeugen ein Gefühl von Dynamik und lassen auch Bilder von Lauf- und Schwimmbahnen sowie von Spielfeldmakierungen entstehen.

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Chris Ofili:"For the Unknown Runner", London Olympics 2012 Official PosterChris Ofili:“For the Unknown Runner”, London Olympics 2012 Official Poster – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Chris Ofili präsentiert ein Gemälde das auf persönlichen Erfahrungen basiert und inspiriert ist von seiner Rasse und seiner Folklore, von biblischen Erzählungen und von der Insel Trinidad, wo er wohnt. “For the Unknown Runner” zeigt eine Figur, irgendwo zwischen Super-Athlet und mythischen Wesen, beim Sprints vor einer Zuschauermenge. Die Figur wird vom Motiv einer Vase umrahmt – ein Verweis auf die antiken Olympischen Spiele – die nicht nur eine Arena für sportliche Höchstleistungen war, sondern auch ein Platz für künstlerischen und kulturellen Ausdruck. Der unbekannte Läufer ist sowohl der olympischen Geschichte als auch den zukünftigen Stars der Spiele 2012 in London gewidmet.

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Bridget Riley: "Rose Rose", London Olympics 2012Bridget Riley: “Rose Rose”, London Olympics 2012 Official Poster – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Bridget Riley ist wohl eine der originellsten Malerinnen Grossbritanniens und bekannt für ihre lebendigen Bilder. Durch Manipulation der Beziehungen zwischen Farben und Formen schafft sie Illusionen von Bewegung und Licht. Für die Olympiade 2012 in London hat Riley Farben in horizontalen Streifen angeordnet, die die Richtung der Laufbahnen oder Schwimmbahnen zeigen. Die Beziehungen zwischen den Farben schaffen ein Gefühl von Bewegung und so erfasst sie die Energie des Sports und der Olympischen Spiele.

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Rachel Whiteread – LOndOn 2O12Rachel Whiteread: “LOndOn 2O12”, London Olympics 2012 Official Poster – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Während Rachel Whiteread für ihre skulpturalen Arbeiten bekannt ist, blieben Zeichnungen immer ein kritischer Teil ihrer Arbeit. Für Olympia hat sie ein Muster von sich überlappenden Ringe in den olympischen Farben zusammengesetzt. Die Ringe erkunden das Emblem der Olympischen Spiele, zeigen aber auch Abdrucke von Ringen die von Gläsern und Trinkflaschen herrühren. Sie erinnern an das gesellige Beisammensein der Athleten im Stadion oder der Zuschauer während der Eröffnungs- oder den Siegesfeiern der Olympischen Spiele.

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Bob and Roberta Smith: "LOVE in 2012", Offiicial Olympic Games London 2012Bob and Roberta Smith:“LOVE in 2012”, London Olympics 2012 Official Poster – Copyright © London 2012 Olympic and Paraolympic Games

Bob und Roberta Smith benutzen die Unmittelbarkeit der Sprache, um handgemalte Zeichen auf einem Stück Holz zu kreieren. Diese Zeichen – im Stil von Demonstrations- oder Straßenschildern und Rummelplatzplakaten – geben oft humorvolle Botschaften wieder. Die Werteskala der Paraolympischen Spiele galt als Ausgangspunkt der Arbeit von Bob und Roberta Smith. Diese sind auch die Kernelemente der Erfahrung jedes Sportlers: Mut, Inspiration, Liebe und natürlich Schweiß.

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