Nobuyoshi Araki trifft Lady Gaga

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, Polaroids, Copyright Vogue JapanNobuyoshi Araki: “Lady Gaga”, 2009, Polaroid, Tokyo, Japan, Copyright ARAKI

VOGUE HOMMES Japan präsentiert Lady Gaga mit Fotos von Araki

Die japanische VOGUE HOMMES lud Nobujoshi Araki ein, Fotos der Popikone Lady Gaga im Stil der japanischen Fesselkunst “Kinbaku” aufzunehmen. Die Aufnahmesession fand im Sept. 2009 in Tokyo statt. Fashion Direktor vor Ort war Nicola Formichetti, das Styling übernahm Shun Watanabe.

In der westlichen Welt werden die Aufnahmen von ARAKI häufig unter dem Begriff “Bondage” zusammengefasst, was die ursprüngliche japanische Kultur des Fesselns “Kinbaku”oder “Shibari” ausschliesst. “Bondage ist, jemanden gefan gen zu halten. Kinbaku ist wie eine Umarmung, ein Akt der Liebe”, so beschrieb Araki diesen kulturellen Unterschied. Das Thema der Fesselung des Frauenkörpers in Japan eine besondere Tradition, genauso wie erotische Sujets überhaupt. So sind japanische Fesselungsrituale deshalb paradoxerweise auch als ein von Frauen selbstbestimmtes, symbolisches Gefesselt-Sein zu verstehen, das – wie immer wieder in Selbstzeugnissen zu lesen ist – als Befreiung aus genau jenen Banden empfunden wird. Deshalb wirken die Frauen auf den Bildern Arakis auch auf sonderbare Weise unberührbar. Kinbaku oder Shibari (jap. 縛り, dt. „Festbinden; Fesseln“, ist eine erotische Kunst des Fesselns, die sich in Japan aus der traditionellen Militärischen/ polizeilichen Fesseltechnik Hojōjutsu entwickelt hat. Im Gegensatz zum westlichen Bondage dient die Fesselung beim Shibari nicht ausschließlich der Immobilisierung. Sie kann auch ästhetische Formen annehmen und so eine Art Kunstwerk schaffen. In Japan selbst spricht man in diesem Zusammenhang häufig von Kinbaku (緊縛, „straffes Festbinden; straffes Fesseln“). Der bloße Begriff „Shibari“ bezeichnet dort das „Binden, Schnüren“ allgemein und auch im übertragenen Sinne wie bei „vertraglicher Bindung“.Verständlicherweise sind es auch vor allem Japaner, die Arakis Kinbaku-Serie wertschätzen, doch auch die isländische Popsängerin Björk ist eine glühende Verehrerin. 1996 fotografierte Araki ihr Porträt für das Cover ihrer Albums “Telegram”. Und nun liess sich die Sängerin Lady Gaga ließ sich von Araki in dem für ihn typischen Stil fotografieren.

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, Copyright Vogue JapanNobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme Japan

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme JapanNobuyoshi Araki: “Lady Gaga”, 2009, Copyright Vogue Homme Japan

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme JapanNobuyoshi Araki: “Lady Gaga”, 2009, Copyright Vogue Homme Japan

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme JapanNobuyoshi Araki, “Lady Gaga”, 2009, Copyright Vogue Homme Japan

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme JapanNobuyoshi Araki: Lady Gaga, 2009, Polaroid, Tokyo, Japan, Copyright ARAKI

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme JapanNobuyoshi Araki: Lady Gaga, 2009, Polaroid, Tokyo, Japan, Copyright ARAKI

Nobuyoshi Araki: Lady Gaga, Polaroid, August 2011, Tokyo, JapanNobuyoshi Araki: Lady Gaga, 2009, Polaroid, Tokyo, Japan, Copyright ARAKI

Nobuyoshi Araki: Lady Gaga, Polaroid, August 2011, Tokyo, JapanNobuyoshi Araki: Lady Gaga, 2009, Polaroid, Tokyo, Japan, Copyright ARAKI

Nobuyoshi Araki, Lady Gaga, 2009, Copyright Vogue Homme JapanNobuyoshi Araki: Lady Gaga, 2009, Polaroid, Tokyo, Japan, Copyright ARAKI

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