Max Ernst – "What kind of Bird are you?"

Max Ernst:"Two Birds (Blue background), 1975, Original-Lithographie, signiert

Max Ernst: “Les Oiseaux, (Two Birds, Zwei Vögel), Blue Background”, 1975, Farblithografie auf Arches Bütten, im Stein signiert rechts unten, lim. Auflage 1.500 Exemplare, Blattformat: 35,5 x 61,0 cm, Provenienz: Poligrafa, Barcelona. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst gründet 1919 zusammen mit Arp die Gruppe der Kölner Dadaisten, danach schließt er sich in den 20er Jahren in Paris der Bewegung des Surrealismus an. Phantastisch-mythische Darstellungen mit visionären Landschaften, Wald- und Vogeltieren und märchenhaften Muschelblumen sind nun der Inhalt der Arbeiten des Künstlers. Schon früh verwendet Max Ernst die Technik der Collage, kombiniert mit Hilfe der Verfremdung nicht zusammengehöriger Bilder und Objekte und erzeugt so einen neuen, oft absurden Bildsinn. Mit der “écriture automatique”, befasst sich Ernst 1925 – darunter verstehen die Schriftsteller des Surrealismus ein automatisches, unkontrolliertes und vom Unterbewusstsein motiviertes Schreiben.

Max ERNST

Max Ernst: “Les Oiseaux, (Two Birds, Zwei Vögel), Ochre Background”, 1975, Original-Lithographie auf Japon nacré, hier angeboten: E. A. (Epreuve d´Artiste/Artist Proof), handsigniert in Bleistift rechts unten bezeichnet e.a., links unten, neben der lim. Auflage von 99 Exemplaren, gedruckt von Pierre Chave, Venice, herausgegeben von Ediciones Polígrafa, Barcelona. Blattformat: 62 x 34 cm, Bildformat: 57 x 76,5 cm, Provenance: direkt Ediciones Polígrafa, Barcelona. Literature: Pech, Jurgen Pech, 2003. Max Ernst – Graphische Welten. Dumont. pages 438 & 439. Ausgezeichneter Zustand. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Wie oben, jedoch aus der Auflage von 99 Exemplaren, handsigniert und nummeriert in Bleistift, wir bieten die Nr. 79 an, einige leichte Brüche im Papier, sonst ausgezeichneter Zustand. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst: „Si le chant et la parade ne suffisent pas (Oiseaux en Péril)“, 1975, Original-Aquatintaradierung mit Collage aus dem Album „Oiseaux en Péril. Auflage 100 Ex. auf Japon nacré, nummeriert und signiert, Herausgeber Editons Georges Visat, Paris. 55 cm x 42 cm

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Max Ernst: “Si le chant et la parade ne suffisent pas (Oiseaux en Péril)”, 1975, Original-Aquatintaradierung mit Collage aus dem Album “Oiseaux en Péril. Auflage 100 Ex. auf Japon nacré, nummeriert und signiert, Herausgeber Editons Georges Visat, Paris. 55 cm x 42 cm. Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

MAX ERNST: Je suis un être oisif (Oiseaux en Péril), 1975, Orig. Aquatintaradierung mit Collage aus dem Album "Oiseaux en Péril). Auflage 100 Ex. auf Japon nacré, nummeriert und signiert. Verlegt von Editons Georges Visat, Paris, 55 cm x 42 cm, lim. Auflage: 100 Exemplare_____________________________________

MAX ERNST: “Je suis un être oisif (Oiseaux en Péril)”, 1975, Orig. Aquatintaradierung mit Collage aus dem Album “Oiseaux en Péril”. Auflage 100 Ex. auf Japon nacré, nummeriert und signiert. Herausgeber Editons Georges Visat, Paris, 55 cm x 42 cm, lim. Auflage: 100 Exemplare. Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

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Max Ernst: Serigrafie (Silber) “Endlose Spiele bereiten sich vor” (1972) nach der Collage von 1943, Auflage 69 Exemplare arabisch nummeriert + 18 Exemplare römisch nummeriert – gesamt 87 Exemplare auf dünnem, blauen Karton, handsigniert. Werkverzeichnis Spies,Leppien A40A. Ungerahmt. Blattformat 58,5 x 42,5 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Als adäquate malerische Technik sieht Ernst die Frottage. Er legt dafür ein Papier auf eine stark strukturierte, reliefierte Fläche und reibt mit einem weichen Stift die Strukturen durch. Aus diesen oft geheimnisvollen, nicht bewusst und gelenkt gestalteten Formen erschließen sich so neue Bildideen. Max Ernst verbringt den Sommer 1934 gemeinsam mit Giacometti, wodurch Ernst’s Interesse für das Plastische geweckt wird. Zum ersten Mal überträgt Ernst sein allgegenwärtiges Vogelmotiv ins Dreidimensionale und experimentiert von nun an mit Begeisterung auf diesem Gebiet.

Max Ernst: "Après moi le XXe siècle", 1971___________________________________________________________________


Max Ernst:„Après moi le XXe siècle“, 1971, Farblithographie in zwei Blautönen und Rot, Vélin, Auflage 3000 unsignierte und unnumerierte Exemplare, eingebunden in die Sondernummer ” Hommage à Max Ernst ” der Zeitschrift XXe siècle, Paris 1971; 29,1 x 24 auf 31 x 24 cm. Ref.: Spies, Leppien 202 D (von H ). Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst modelliert Skulpturen, in denen Gebrauchsartikel stecken und lässt sie in Bronze gießen. Phasenweise entstehen Mischwesen zwischen Pflanze, Tier und Mensch als Synthese zwischen Vorgefundenem und Modelliertem. Der Betonguss “Capricorne” ist die größte dieser Kompositskulpturen. Max Ernst stellt die Plastik 1948 vor seinem Haus auf. Mit seinen grafischen Folgen “Histoire Naturelle”, “La femme 100 Têtes”, “Rêve d’une Fille” und “Semaine de Bonté”, erzielt Max Ernst große Aufmerksamkeit. An dem darin erkennbaren Stil hält Max Ernst auch fest, als er von 1941 bis 1953 in den USA lebt und später wieder nach Frankreich zurückkehrt. In den Illustrationen von Max Ernst erkennen wir Humor, Witz, Hintergründigkeit und Scharfsinn, beeinflusst von der Frühzeit des Dadaisten. Ernst, auch ein Exponent der Surrealistenbewegung und Wegbereiter eines neuen Expressionismus in Amerika.

Max Ernst : Farbserigrafie "What kind of Bird are you?" (1971)____________________________________________________________________

Max Ernst: “What kind of Bird are you?” (1971), Farbserigrafie 1971 nach dem Gemälde von 1957. Auflage 96 Exemplare arabisch nummeriert + 15 E.A. – Exemplare römisch nummeriert – gesamt 111 Exemplare auf Velin-Bütten, handsigniert. Werkverzeichnis Spies/Leppin A 35. Motivgröße 31,5 x 24 cm. Blattformat 53 x 39,5 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst: "Plate XI from Festin", 1974, Original- Lithographie, lim. 75 Exemplare, signiert, nummeriertMax Ernst: “Plate XI from Festin”, 1974, Original- Lithographie, lim. Auflage 79 Exemplare, signiert, nummeriert, 34×26 cm (13,4×10,2 in). Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst: "Le Musée de L'Homme suivi de La Péche au soleil levant", 1965________________________________________________________________

Max Ernst: “Le Musée de L’Homme suivi de La Péche au soleil levant”, 1965. Buch mit 2 eingebundenen farbigen Aquatintaradierungen auf Büttenkarton, Edition der Galerie Alexandre Iolas, Paris. Auflage 300 + 33 H.C. Exemplare ( numeriert I – XXXIII ), hier H.C.-Exemplar. 1. Radierung monogrammiert, 2. Radierung signiert, im Impressum numeriert; 2 Radierungen jeweils 20,5 x 14 auf 25,8 x 17,5 cm. Ref.:Spies 103. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst: "Texte und Briefe", 1967, Original Radierung, lim. Auflage 68 Exemplare, signiertMax Ernst: “Texte und Briefe”, 1967, Original- Radierung, lim. Auflage 68 Exemplare, plus einige wenige Künstlerexemplare, hier angeboten, signiert, 37 x 25 cm (14,6 x 9,8 in).  Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

 

08 Feb. 25

Max Ernst zu Jean Tardieu »Le parquet se soulève«, 1939, Vorzugsausgabe: vier Suiten der sechs Lithografien in Blau, Schwarz, Rötel, Ocker, 1939. Wechselnde Formate auf 33 x 28 cm, Exemplar IX/XII von insgesamt 38. Werkverzeichnis Spies/Leppin 20 A. Alle Lithographien sind von Max Ernst signiert und nummeriert sowie im Impressum vom Autor Jean Tardieu signiert. Preis auf Anfrage. Fordern Sie hier das Komplettangebot an, klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris
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Max Ernst zu Jean Tardieu »Le parquet se soulève«, 1939
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Zu den druckgrafischen Hauptwerken von Max Ernst zählen ohne jeden Zweifel die 12 Lithografien, die er Ende der dreißiger Jahre noch in Frankreich mittels Frottage (also Durchreibung) auf Umdruckpapier geschaffen hat. Vier dieser in mancherlei Hinsicht meisterlichen Blätter, welche sich einerseits auf die 20 Jahre zuvor geschaffenen wegweisenden Lithografien zu »Fiat modes« beziehen, andererseits aber auch die künftige Entwicklung seiner Malerei vorwegnehmen, wurden noch 1939 einem nur in winziger Auflage erschienenen bibliophilen Buch mit Texten von Paul Eluard beigegeben. Erst 1973 entdeckte Werner Spies bei den Recherchen für den von ihm herausgegebenen Oeuvre-katalog die sechs Frottagen auf Umdruckpapier. In der Werkstatt des Druckers J. E. Wolfensberger in Zürich ließen dann der Autor und sein Herausgeber des Buches, Hans Bolliger, ihrer Freude an der Wiederentdeckung freien Lauf: zahlreiche Farbvarianten entstanden und wurden der Luxusausgabe beigegeben. Ein spätes, aber in mancherlei Hinsicht kostbares Geschenk für Max Ernst und die Freunde seiner Kunst.
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Dialog der Künste – Max Ernst trifft Lewis Carroll

Tatsächlich hat solch eine Begegnung nur virtuell stattgefunden und zwar 1970 als Max Ernst eine Edition von Lithographien unter dem Titel “Lewis Carrolls Wunderhorn” veröffentlichte, die gemeinsam mit Texten von Lewis Carroll gedruckt wurde. Max Ernst, von einer amerikanischen Zeitschrift nach einer Liste von Malern und Dichtern gebeten, die ihm am meisten bedeuten, hatte schon 1941 den Namen Lewis Carroll genannt. Schon die frühen Surrealisten verehrten Carroll und dessen Texte wie “Alice im Wunderland”. Carroll, der eigentlich Charles Ludwidge Dodgson hieß und Mathematik-Professor war, gilt vielen als der Wegbereiter der Moderne. Seine Texte erschließen die Bereiche des Unbewußten und des Unergründlichen und sind in diesem Aspekt der surrealistischen Bewegung Vorbild und Inspiration gewesen. Als Fotograf wurde Lewis Carroll erst nach seinem Tod entdeckt. Seine erotisch aufgeladenen Mädchenporträts tragen durchaus fetischistische Züge. Also auch ein Künstler und Pionier der Porträtkunst, der seinen Beitrag zu Geschichte und Entwicklung des Mediums der Fotografie geleistet hat.

Max Ernst:" Lewis Carroll", 1968, Original-Lithographie, lim. Auflage 100 Ex., signiert________________________________________________________________

Max Ernst: Lewis Carroll”, 1968, Original-Farblithographie, lim. Auflage 100 Ex., signiert, 29×25 cm (11,4×9,8 in), EUR 1.200. Edition: Pierre Chave, Vence. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Sehen Sie hier weitere signierte Original-Farblithographien von Max Ernst aus: “LEWIS CARROLL WUNDERHORN”, Beschreibung und Preis wie oben.

Max Ernst:” Lewis Carroll”, 1968, Original-Lithographie, lim. Auflage 100 Ex., signiert, 29×25 cm (11,4×9,8 in), EUR 1.200.

Max Ernst:” Lewis Carroll”, 1968, Original-Lithographie, lim. Auflage 100 Ex., signiert, 29×25 cm (11,4×9,8 in), EUR 1.200.

Max Ernst:” Lewis Carroll”, 1968, Original-Lithographie, lim. Auflage 100 Ex., signiert, 29×25 cm (11,4×9,8 in)

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Weitere signierte Original-Farbithographien “Lewis Carrolls Wunderhorn” von Max Ernst  finden Sie bei uns, fordern Sie unsere aktuelle Verkaufsliste an. Klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Lewis Carroll, Kindergedicht: Verdaustig wars und glasse Wieben Rotterten (Auszug)

Verdaustig wars, und glasse Wieben

Rotterten gorkicht im Gemank;

Gar elump war der Pluckerwank,

Und die gabben Schweisel frieben.

“Hab acht vorm Zipferlak, mein Kind!

Sein Maul ist beiß, sein Griff ist bohr!

Vorm Fliegenfagel sieh dich vor,

Dem mampfen Schantterrind!”

 

Max Ernst und die Reliefs

Auf der Suche nach dem Bindeglied zwischen zwei wichtigen Polen in Max Ernsts Werk, der zweidimensionalen Grafik und der dreidimensionalen Skulptur, entstanden die hier abgebildeten Bronzen, die alle 1970 realisiert wurden. Die Idee zur Zahl der zwölf Motive in einer Auflage von zwölf Exemplaren stammte von Max Ernst, der sich immer gern mit der Bedeutung von Zahlen beschäftigt hatte. Gegossen wurden zwölf Bronzen mit der eingravierten Nummerierung 1/12 bis 12/12 sowie ein dreizehntes Exemplar als Beleg für den Verleger. Bei der Themenauswahl standen zum Teil sehr grafische Motive im Vordergrund; aber auch verdichtete Bildlösungen waren zum Ausgangspunkt der Bronzen gemacht worden. Damit spiegelt sich in den zwölf Bronzen ein wichtiger Teil der Bildwelt von Max Ernst aus dieser späten Schaffenszeit wider. Ernst entwarf eigens für die Güsse eine Signatur, die auf allen Bronzen angebracht wurde. Sie unterscheidet sich deutlich zu der von ihm üblicherweise gewählten Signatur durch den fast zum Beginn des Namens zurückreichenden Schnörkel. Die Mehrzahl der Bronzegüsse ist in ihrer geringen Auflagenstückzahl nach Erscheinen in den Besitz von Museen und Privatsammlungen gelangt.

Max Ernst : "Bronzerelief VIII" Bronzeguss, 1970. Limitierte Auflage 12 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 29,5 x 38 cm._________________________________________________________________

Max Ernst: “Bronzerelief VIII”, Bronzeguss, 1970. Limitierte Auflage 12 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 29,5 x 38 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Max Ernst : "Bronzerelief IX" Bronzeguss, 1970. Limitierte Auflage 12 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 30,3 x 36,2 cm.

Max Ernst: “Bronzerelief IX”, Bronzeguss, 1970. Limitierte Auflage 12 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 30,3 x 36,2 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Weitere Bronzereliefs von Max Ernst  finden Sie bei uns, fordern Sie unsere aktuelle Verkaufsliste an. Klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Der Künstler aus Brühl bei Bonn, auch amerikanischer und französischer Staatsbürger, lebte ab 1974 in Seillans in der Provence, wo im gleichen Jahr auch “Die andere Seite des Mars” entstand. 1975 reiste er zur Eröffnung der Max-Ernst-Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Im gleichen Jahr fand eine Retrospektive zu Ehren des Künstlers im Grand Palais in Paris statt. Max Ernst stirbt 1976 in Paris.

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Lesen sie hier ein Interview von DER SPIEGEL mit Max Ernst vom Februar 1970: Klicken Sie hier!

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Ausgewählte Literatur über Max Ernst:

Une semaine de bonté: Ein Bilderbuch von Güte, Liebe und Menschlichkeit von Max Ernst [Gebundene Ausgabe], Werner Spies (Herausgeber), Achim Sommer (Herausgeber), Klaus Albrecht Schröder (Herausgeber). Deutsch, 320 Seiten. EUR 39,90. Klicken Sie hier: Max Ernst. Une semaine de bonté: Ein Bilderbuch von Güte, Liebe und Menschlichkeit von Max Ernst

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