Jim Dine – Mein Herz schlägt Dir ins Gesicht

Jim DineJim Dine: “The Blue Heart”, 2005, Lithographie in sieben Farben, signiert, nummeriert, lim. Auflage 200 Exemplare, Format: 65 x 49 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

Jime Dine: “Night Venus and Sappho”, 1985, Radierung, signiert, nummeriert, lim. Auflage 15 Exemplare, Format:121.9 × 97.8 cmJime Dine: “Night Venus and Sappho”, 1985, Radierung, signiert, nummeriert, lim. Auflage 15 Exemplare, Format:121.9 × 97.8 cm. Preis € 17.500. Bestellen Sie hier:  – klicken Sie hier!  ____
Jim Dine --Jim Dine: “Two Hearts at Sunset”, 2005, Original – Lithographie, signiert, nummeriert, 52 cm x 67 cm, lim. Auflage 200 Exemplare, Herausgeber Atelier Michael Woolworth. Zur Grossansicht klicken Sie in das Bild. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

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Jim Dine:Cream and Red Robe on a Stone”, 2009, einfarbige Lithografie auf Okawara Papier, signiert, nummeriert, lim. Auflage 28 Exemplare, Format: 120.9 × 90.4 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

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Jim Dine: “Big red wrench in a landscape”, 1973, Oarblithographie auf Arches, signiert, numeriert und datiert, lim. Auflage 90 Exemplare, Format: 76,5 x 56,5 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

jim dine (6)___________________________________

Jim Dine: “Tool Box VI”, 1966, Collage: Serigraphie auf festen Vélin, signiert, verso numeriert, lim. Auflage 150 Exemplare, Blattformat:60,5 x 47,7 cm. Blatt 6 aus der Mappe “Tool Box”, 1966. Bonin / Cullen 42f. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

jim dine (2)Jim Dine: “Cobalt Teal Paint Brushes”, 2010, Original -Lithographie, Radierung und Handbemalung auf Arches, signiert, nummeriert, lim. Auflage 20 Exemplare, Blattformat: 96.5 × 71.1 cm. Zur Grossansicht klicken Sie in das Bild. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

 Jim Dine (2)

Jim Dine: “Tools for Creely I”, 2007,  3-farbige Original -Lithographie, signiert, nummeriert, lim. Auflage 20 Exemplare, Blattformat: 54.2 × 68.6 cm. Zur Grossansicht klicken Sie in das Bild. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier!  

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Jim Dine (*1935)

Jim Dine, der zu den bemerkenswertesten Künstlern der Gegenwart zählt, erhielt bereits Ende der 1950er-Jahre große Aufmerksamkeit in der New Yorker Kunstszene, wo er gemeinsam mit Claes Oldenburg und Allan Kaprow erste Happenings veranstaltete. Mit Oldenburg, Tom Wesselmann und George Segal gehörte Jim Dine zum inneren Kreis einer mit der Pop Art verbundenen Künstlergruppe. Dine suchte aber schon bald einen anderen Weg und begann, sich intensiv mit der klassischen Moderne, der Antike und der Poesie auseinander zu setzen.

Standen am Beginn seiner künstlerischen Laufbahn die Malerei, die Graphik und die Skulptur, so nimmt seit den 1990-Jahren die Photographie einen besondern Stellenwert ein. Mittels symbolgeladener Gegenstände wie vielerlei Werkzeuge, der literarischen Pinocchio-Figur oder dem Raben und der Eule, die als ausgestopfte Tiere in seinen Bildern wieder zum Leben erwachen, komponiert Jim Dine eindrückliche Tableaus, häufig auch als vielschichtige und bisweilen rätselhafte Selbstportraits angelegt. Charakteristisch ist die Einbeziehung von Schrift und Sprache, teilweise handschriftlich skizzierte Gedichte, die auf der Wand seines Ateliers entstehen und die sich in seinen Photographien, gewissermaßen als Verdichtung des zeichnerischen Prozesses, zu neuen Schriftzeichen formen. Weitere Motivkreise sind botanische Studien und landschaftliche Aspekte wie beispielsweise in der Serie Entrada Drive von 2001.

Jim Dine fühlt sich zu dieser Zeit auch intensiv zur Pop Art hingezogen. Besonders die englische Spielart der Strömung sagt ihm so sehr zu, dass Jim Dine zeitweise (1967-1971) sogar in London lebt. Alltagsobjekte wie Werkzeug oder Kleidungsstücke befestigt Jim Dine auf seinen Leinwandgemälden der 1960er Jahre. Auch Objekte und Environments entstehen, doch den größten Ruhm erntet der Künstler bald für Handzeichnungen und Druckgrafiken. Viele Motive – die Venus von Milo oder das Herz beispielsweise – kehren leitmotivisch in den oft farbenprächtigen Arbeiten des Jim Dine wieder.
Seit Beginn seines künstlerischen Schaffens gehören Handwerkszeuge, die “Tools“, zu den Leitmotiven von Jim Dine. Seine Vorliebe für diese Gegenstände geht bis in seine Kindheit zurück, als sein Großvater, später sein Vater ein Eisen- und Haushaltswarengeschäft in Cincinnati betrieben. Anlässlich der Erstellung einer Reihe von Siebdrucken, die Jim Dine 1966 mit dem Titel “A Tool box” schuf, erläuterte er dies wie folgt: “Die Werkzeuge lagen für mich immer zum Spielen bereit… Es war und ist nicht das Handwerkliche daran, was mich interessiert, sondern vielmehr die vergleichende Gegenüberstellung und die Zusammenschau von Werkzeugen.”
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Jim Dine wirft in seinen Werken fraglos einen meisterhaften Blick auf die Formensprache einzelner Objekte, deren Zusammenspiel er wie auf einer Klaviatur zum Klingen bringt. Insbesondere durch den praktischen Umgang und die Betrachtung der Werkzeuge sowohl im alltäglichen wie auch im künstlerischen Prozess – für ihn ohnehin kaum ein Unterschied – schöpft er Inspiration für die mit verschiedenen Materialien ausgeführten künstlerischen Werke. Eine besondere Herausforderung liegt in der Begegnung mit den Wahrnehmungsebenen. Dabei sind Dines Werke so sachlich wie der Anschein der eingesetzten Werkzeuge selbst und so geheimnisvoll wie unsere Fantasie es erlaubt.

Die Bedeutsamkeit der Werke von Jim Dine lässt sich an den Einzelaus- stellungen ablesen, die diesen gewidmet werden. Schon 1970 zeigt das Whitney Museum of American Art in New York eine große Retrospektive, 1978 richtet das Museum of Modern Art eine Werkschau des druckgrafischen Komplexes aus. Eine weitere Retrospektive findet 1984/85 im Walker Art Center in Minneapolis statt, das Guggenheim Museum in New York zeigt 1999 eine Werkschau, und 2004 folgt die National Gallery of Art in Washington, D.C.
Jim Dine lebt und arbeitet in New York, Paris und in Walla Walla/Washington.

Biographie

1935               geboren in Cincinnati, Ohio
1957               Bachelor of Fine Arts, Ohio University in Athens
1958               Umzug nach New York
1959–1965     zahlreiche Happenings, insbesondere in der Judson Gallery und der
Reuben Gallery, New York
1960               erste Einzelausstellung in der Reuben Gallery, New York
1962               Begegnung mit Ileana Sonnabend und Beginn einer langjährigen
Zusammenarbeit
1964               Teilnahme an der Biennale Venedig
1967               Umzug nach London
1970               Retrospektive im Whitney Museum of American Art in New York
1971               Rückkehr in die USA, lässt sich in Putney, Vermont, nieder
1977               Teilnahme an der documenta VI, Kassel
1980               Jim Dine wird zum Mitglied der American Academy and Institute of
Arts and Letters, New York, ernannt.
1984–1985     Retrospektive im Walker Art Center, Minneapolis
1985               Umzug von Vermont nach New York
1993–1997     lehrt an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste
in Salzburg
1995               Gastprofessur an der Hochschule der Künste, Berlin
1997               Mitglied der Akademie der Künste, Berlin
2001               Umzug nach Paris, um dort einen Teil des Jahres zu arbeiten.
2005               Heirat mit Diana Michener

Literatur

Guillaume Apollinaire: The Poet Assassinated, übersetzt von Ron Padgett, illustriert von Jim Dine, New York: Holt, Rinehart and Winston, 1968; Work from the same house: photographs and etchings / Lee Friedlander, Jim Dine, London: Trigram, 1969; Andy Grundberg: Jim Dine: photographs, London: Alan Cristea Gallery, 1997; Jim Dine: Photographies récentes: Exposition présentée à la Maison Européenne de la Photographie à Paris et au Carrousel du Louvre, Paris: Maison Européenne de la Photographie, 1998; Jim Dine: Birds, Göttingen, Steidl, 2001; Birds, Göttingen: Steidl, 2002; This Goofy Life of Constant Mourning, Göttingen: Steidl, 2004; Jim Dine. The Photographs, so far, 4-bändige Werkausgabe, Göttingen: Steidl, 2003; Jim Dine: Entrada Drive, Göttingen: Steidl, 2005; Some Drawings, Göttingen: Steidl, 2005; This is how I remember, now. Portraits. Photographs by Jim Dine, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Göttingen: Steidl, 2008; Boy in the World, Göttingen: Steidl, 2009; Night Fields, Day Fields – Sculpture, Göttingen: Steidl, 2011; Hello Yellow Glove, Göttingen: Steidl, 2012; Donkey in the Sea before Us, Göttingen: Steidl, 2013; A Printmaker’s Document, Göttingen: Steidl, 2013.