Francis Bacon – Die Zeit heilt die Wunden nicht

Francis Bacon, Study for a Portrait of John Edwards, 1989Francis Bacon: ‘Study for a Portrait of John Edwards’, 1989. Fordern Sie hier unsere aktuelle Preisliste mit Werken von Francis Bacon an – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Bereits mit 16 Jahren wird Francis Bacon (1909 – 1992) von seinem Vater aus dem Haus geworfen, als dieser ihn beim Anprobieren der Dessous seiner Mutter erwischt. Von da an ist er auf sich selbst gestellt und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ein Kunststudium absolviert er nie. Sein Leben bewegt sich in der Sphäre zwischen Halb- und Unterwelt. Er steht unter dem Einfluss von Alkohol und Glücksspiel, verkehrt in zwielichtigen Etablissements zwischen Berlin und Paris und ist dennoch von einer ungewöhnlichen Arbeits- und Selbstdisziplin begleitet. Der Tod ist immer präsent in Bacons persönlicher Geschichte. Das Werk Triptychon Mai-Juni 1973 zeigt den Suizid seines Liebhabers George Dyer. Dyer, der aus einfachen Verhältnissen kommend, gleichermaßen als depressiver und gewaltbereiter Gauner gilt, bringt sich 1971 im gemeinsamen Hotelzimmer um, als Bacon gerade die Eröffnung seiner großen Retrospektive im Pariser Grand Palais feiert – wo er als erster englischer Maler nach Turner ausstellte. Das Triptychon zeigt den Selbstmord Dyers, der eine hohe Dosis Alkohol und Tabletten zu sich genommen hatte, sich über dem Waschbecken übergibt, den Raum  durchquert und schließlich auf der Kloschüssel stirbt.

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