bernd und hilla becher – Fotografen der unterkühlten Schönheit

Bernd und Hilla Becher. Förderturm. Zeche Hannover, Bochum, D 1973 © Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf, Graphische Sammlung
Bernd & Hilla Becher: Förderturm, Zeche Hannover, Bochum, 1973 © Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf, Graphische Sammlung. Fordern Sie hier unsere aktuelle Preisliste zu signierten Werken von Bernd & Hilla Becher an – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Sind Bernd and Hilla Becher’s Fotografien reine Dokumentation von Industriebauwerken, die – vom Verschwinden bedroht – in ihrer gleichsam magischen Dingpräsenz im Zentrum der Aufnahmen stehen? Oder handelt es sich um Concept Art, Minimal Art, serielle Kunst mit „anonymen Skulpturen“? Seit 1959 arbeiteten Bernd und Hilla Becher an der systematischen Erfassung von Industriebauten des 19. und 20. Jahrhunderts, die sie nach strengen formalen Kriterien fotografierten und als Tableaus zu vergleichenden Typologien zusammenstellen. Dazu gehören Förder- und Wassertürme, Hochöfen, Gasometer, Silos, Fabrikhallen, Zechenanlagen, Zement- und Kalkwerke oder auch die industriell vorgefertigten Siegerländer Fachwerkhäuser. Die Fotografien stehen in der Tradition naturwissen- schaftlicher Bildatlanten des 19. Jahrhunderts, der typologischen Bildserien August Sanders und der Industriefotografie der Neuen Sachlichkeit. Bernd und Hilla Becher jedoch diente die fotografische Dokumentation auch zur Darstellung einer konzeptuellen künstlerischen Auffassung.

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