Bernd & Hilla Becher – Fotografen der unterkühlten Schönheit

Bernd & Hilla Becher:„Zwei Fördertürme 1967″, signiert

Bernd & Hilla Becher:„Zwei Fördertürme 1967″ - ART GALERIE NOLDEN/H - Paris

Bernd & Hilla Becher:„Zwei Fördertürme, Fosee Grenay No.1 Billy-Les-Mines, Nord-et-Pas de Calais, France”, 1967, (Druck 2004),  zwei Pigmentdrucke auf Photorag Papier, nummeriert und signiert mit Bleistift auf der Rückseite von Bernd Becher und Hilla Becher, lim. Auflage 60 Exemplare, Blattformat: 74 x 60 cm. Preis auf Anfrage und weitere Detailinformationen auf Anfrage hier: Anfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: ‘Monceau Fontaine Nr. 18, Charleroi, Belgien, 1975′ (Druck 2002), Original Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug

Bernd & Hilla Becher: ‘Monceau Fontaine Nr. 18, Charleroi, Belgien’, 1975′ (Druck 2002), Original Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug Format 18,1 x 24,8 cm, nummeriert und mit Bleistift auf der Rückseite von Bernd Becher und Hilla Becher signiert, lim. Auflage 100 Exemplare. Zusammen mit Sonderausgabe des Fotobuchs “Industrielandschaften”, von Bernd u. Hilla Becher, Verlag Schirmer/Mosel, Erstausgabe (Deutsch), der lim. Schuber Auflage von 100 handnummerierten Exemplaren. Orignalverpackung. Preis auf Anfrage und weitere Detailinformationen auf Anfrage hier: Anfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Nur wenigen Künstlern gelingt es wie dem Paar Bernd Becher (* 1931 – † 2007) und Hilla Becher (* 1934- † 2015), nicht nur ein Lebenswerk von Weltruhm zu schaffen, sondern zugleich als Lehrer mehrere Generationen extrem erfolgreicher Schüler auszubilden. 1976 übernahm Bernd Becher eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf, das Paar lehrte dort gemeinsam. Als Absolventen der „Becher-Schule“, auch Düsseldorfer Fotoschule genannt, starteten seit den Achtzigern reihenweise Stars der deutschen Fotokunst ihre steilen Karrieren, unter ihnen Thomas Struth, Candida Höfer, Thomas Ruff und Axel Hütte. Etwas später folgt Andreas Gursky, der inzwischen teuerste Fotokünstler unserer Zeit. Bechers konzentrierte „Schule des Sehens“, die objektbezogene Sachlichkeit obenan stellte und den Zufall sowie Schnappschüsse ausschließt, erzieht zu nüchterner Distanz und brillanter Tiefenschärfe. Sie haben so die zeitgenössische Fotografie in Deutschland begründet. Im Zentrum ihrer Arbeit stand nicht, wie so oft, das Menschliche, sondern industrielle Architektur. Ähnlich wie Archäologen, begannen Hilla und Bernd Becher das Erbe der industriellen Revolution in Europa und den USA fotografisch zu dokumentieren. Förderanlagen, Wassertürme, sowie Gasbehälter, Getreidesilos und Fachwerkhäuser wurden mehrfach nach strikten Regeln fotografiert. Es gelang ihnen, die Bauten so idealtypisch vorzustellen, wie sie möglicherweise von den Architekten gedacht waren, somit ist die Handschrift der Fotografen unverkennbar: Die Aufnahmen sind auf das Einzelobjekt konzentriert, das nahezu aus der umgebenden Landschaft herausgelöst ist.

 

Bernd & Hilla Becher: ‘Wasserturm Trier-Ehrang, 1982′, Original Silbergelatineabzg von 2009, signiertBernd und Hilla Becher: ‘Wasserturm Trier-Ehrang, 1982’, Original Silbergelatineabzg von 2009,  signiert und nummeriert, lim. Auflage 100 Exemplare, Format 18.5 x 24 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: “Wasserturm Mannheim“, 1976 ART GALERIE NOLDEN/H - ParisBernd & Hilla Becher: “Wasserturm Mannheim“, 1976, glatter, dünner Karton, verso signiert und datiert, im Unterrand typografisch bezeichnet, Bildformat:  42,6 x 31,5 cm, Blattformat: 51,8 x 39,9 cm, Herausgegeben von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg 1976. Preise und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: “Wasserturm Viviers, Belgien“ 1976, signiertBernd und Hilla Becher: “Wasserturm Viviers, Belgien“ 1976, Original Fotografie auf Chromolux Fotokarton, verso mit Bleistift signiert und datiert: “Becher 76”, im Unterrand typographisch bezeichnet, Titel: Wasserturm Verviers Belgien, Blattgröße: 51,8 x 40 cm, Motivgröße: 43 x 32,2 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: “Wasserturm Greencastle Pennsylvania USA“, 1976. ART GALERIE NOLDEN/H - ParisBernd & Hilla Becher: “Wasserturm Greencastle Pennsylvania USA“, 1976, Digitaler Pigmentdruck auf Chromalux Fotokarton, verso mit Bleistift signiert und datiert: “Becher 76”, im Unterrand typographisch bezeichnet, Titel: “ Wasserturm Greencastle Pennsylvania USA“ Blattgröße: 51,8 x 40 cm, Motivgröße: 43 x 32,2 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: "Wassertürme (Water Towers), 2007, signiert, lim. Auflage 40 ExemplareBernd & Hilla Becher: “Wassertürme (Water Towers), 2007, signiert, lim. Auflage 40 Exemplare, Format: 90 x 112 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier! Ebenfalls erhältlich als nicht signierter Kunstdruck, s/w, Format: 70cm x 70cm.

Bernd & Hilla Becher: "Wassertürme", 1980
Bernd und Hilla Becher: “Wassertürme”, 1980, Preis auf Anfrage und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher, Gasbehälter, 2008Bernd & Hilla Becher, Gasbehälter, Bild VII der Serie: Typologien, 2008, Digital Pigment Druck auf Photo Papier, lim. Auflage 40 Exemplare, signiert von Hilla Becher en verso, nummeriert en verso, Bildformat: 70.2 x 93 cm, Blattformat: 90 x 112 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd und Hilla Becher: „Industriehallen", 2006Bernd und Hilla Becher: „Industriehallen”, 2006,  Ditone auf Photopapier, nummeriert und signiert mit Bleistift auf der Rückseite von Bernd Becher und Hilla Becher, lim. Auflage 40 Exemplare, Blattformat: 90 x 113 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: „Walls and Conduits (Wände und Leitungen)“ 1991, signiertBernd & Hilla Becher: „Walls and Conduits“, 1991, Portfolio mit 12 Ditonedrucken auf Photopapier, jeder signiert und nummeriert von Bernd Becher und Hilla Becher, lim. Auflage 100 Exemplare, Blattformat je: 63 x 50 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: „Walls and Conduits (Wände und Leitungen)“ 1991 (aus dem Portfolio mit 12 Ditone Drucken, signiert)___________________________________________________ 

Detail aus Bernd & Hilla Becher: „Walls and Conduits“, 1991

Bernd & Hilla Becher: „Walls and Conduits (Wände und Leitungen)“ 1991 (aus dem Portfolio mit 12 Ditone Drucken, signiert)

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Detail aus Bernd & Hilla Becher: „Walls and Conduits“, 1991

Bernd & Hilla Becher: “Hochofen, Ilsede, Hannover”, 1998, signiertBernd & Hilla Becher: “Hochofen, Ilsede, Hannover” 1998,  zwei Duotone-Blätter auf weißem Karton, lim. Auflage 60 + x, signiert und nummeriert von B. und H. Becher en verso, Format je 50 x 40 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd & Hilla Becher: “Förderturm Zeche Waltrop, 1982″Bernd & Hilla Becher: “Förderturm Zeche Waltrop, 1982″, fünfteiliger Leporello gefaltet von 2009, lim. Auflage 75 Exemplare, signiert und nummeriert, digitaler Pigmentdruck auf Fotopapier, Format: 32 x 125 cm. GROSSANSICHT: KLICKEN SIE IN  DAS BILD! Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Bernd und Hilla Becher: „Hochöfen“, 2006, signiertBernd und Hilla Becher: „Hochöfen“, 2006, Bild V aus „Typologien“, Ditone auf Photopapier, handsigniert: „B + H Becher“ von Hilla Becher und nummeriert en verso, lim. Auflage 40 Exemplare, Blattformat: 90 x 110 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

 

Bernd & Hilla Becher, Fördertürme, 2006, signiertBernd & Hilla Becher: ‘Fördertürme’, 2006, Bild 1 für die Reihe Typologien, Digital Pigment Druck (Ditone) auf Digital Photo Papier, signiert von Bernd und Hilla Becher en verso. (Reference: 21704). Blattformat: 90,2 x 113 cm. Preis und weitere Detailinformationen auf Anfrage hier: Anfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Als oberstes Becher-Gebot beherrschen Sachlichkeit und Neutralität die aus immer dem gleichen Blickwinkel, mit immer gleicher Präzision angelegten Schwarz-Weiß-Aufnahmen; tausende Bilder, die nie eine Spur von Arbeit zeigen, keine Dramatik durch Schattenspiele oder Wetterwirkung zulassen. Bis Bernd Becher im Jahr 2007 stirbt, reist das Fotografenpaar durch die Welt. Die beiden finden ihre Motive in Pennsylvania und in Süd-Wales, in Lothringen und nicht zuletzt in Belgien – schließlich war Lüttich ein Vorposten der kontinentaleuropäischen Stahlindustrie. Neben Einzelobjekten nehmen sie auch ganze Werkanlagen im Gefüge ihrer Umgebung ins Visier. Diese Industrielandschaften erzählen etwas mehr vom Leben mit der Grube. Wo etwa, wie auf einer Aufnahme von 1975, Bergmannshäuschen in Lüttich zwischen die hohen Zechenbauten von St. Nicolas und das Bahngleis gequetscht stehen, unterscheiden sich die Lebensbedingungen wenig von denen in Wanne-Eickel oder Pittsburgh. Das Oeuvre der Bechers hat die Konzeptkunst um einen bedeutenden fotografischen Beitrag bereichert und zugleich entscheidend dazu beigetragen, dass der kulturhistorische Wert der Zweckbauten als Denkmäler des industriellen Zeitalters erkannt wurde, bevor alles niedergerissen war.Immer suchen die Bechers einen frontalen, oftmals sogar erhöhten Standort, um die Verzerrung der Aufnahme möglichst gering zu halten. Und schließlich lieben sie es, bei neutralem, diffusen Licht ohne starke Schattenbildung und ohne Wolken in Schwarzweiß zu fotografieren. Auf diese Weise gelingt es ihnen, eine fast zeitlose dokumentarische Fotografie zu betreiben, mit deren Hilfe die Plastizität der Bauten sichtbar gemacht wird. Die Schwarz-Weiß-Abzüge wurden in Serien zusammengestellt, die schließlich deutlich machten, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede innerhalb der jeweiligen Funktionskategorie vorhanden waren. Dieser sehr starke konzeptuelle Ansatz öffnete dem Duo in den 70er Jahren die Tür zur bildenden Kunst, bevor die Fotografie als solche in Europa überhaupt wahrgenommen wurde.

Bernd und Hilla Becher: "Zeche Helene", Essen-AltenessenBernd und Hilla Becher: “Zeche Helene”, Essen-Altenessen


Bernd und Hilla Becher:" original black and white gelatin silver print (printed in 2003) ''Blast Furnace, Völklingen, Saar, Germany, 1986" (image size 8 3/4 x 6 1/8 inches; paper size 9 3/4 x 7 1/8 inches; numbered and signed in pencil on verso by Bernd Becher and Hilla Becher; print edition 100

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Bernd und Hilla Becher: ” Hochofen Völklingen, Saar, Germany, 1986″ , Original schwarz/weiss Silbergelatinebzug (printed in 2003), numeriert und signiert mit Bleistift verso von Bernd Becher und Hilla Becher. Limitierte Auflage 100 Exemplare. Format 22.2 x 15.5 cm. Inklusive Hardcover Fotobuch “Bernd & Hilla Becher: Hochöfen” (Schirmer/Mosel) der ersten deutschen Ausgabe 2003 in lim. Schuber Auflage von 100 handnummerierten Exemplaren. In Originalverpackung. Preis auf Anfrage und weitere Detail-informationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

 

Sind ihre Fotografien reine Dokumentation von Industriebauwerken, die – vom Verschwinden bedroht – in ihrer gleichsam magischen Dingpräsenz im Zentrum der Aufnahmen stehen? Oder handelt es sich um Concept Art, Minimal Art, serielle Kunst mit „anonymen Skulpturen“? Die Dinge, die sie fotografieren, haben ursprünglich auch unmittelbar mit ihrem Lebensumfeld zu tun. Bernd Becher stammt aus Siegen, er und seine Frau Hilla lebten und arbeiteten in Düsseldorf, am Rande des Ruhrgebiets. Wahrscheinlich lässt sich kaum nachvollziehen, welche kulturelle Leistung die beiden Fotografen durch ihre gemeinsame 40-jährige Arbeit vollbracht und was sie zur Wahrnehmung der Industriearchitektur beigetragen haben. Heute ist für uns selbstverständlich, dass stillgelegte Fördertürme und Gasbehälter als Zeugen einer untergehenden Industrie und als gelungene ästhetische Formen geschätzt und erhalten werden. Als aber Hilla und Bernd Becher in den 60er-Jahren begannen, ein systematisches Verzeichnis anonymer Skulpturen (wie sie es nannten) anzulegen, war der Denkmalsgedanke noch längst nicht auf diese Bauwerke übertragen worden. Fasziniert von den Funktionsbauten der Montanindustrie und der ungeheuren Formenvielfalt von Fördertürmen, Hochöfen, Gasbehältern, Kühl- und Wassertürmen begannen Bernd und Hilla Becher in den 60er Jahren diese Objekte in s/w Photographien festzuhalten. Ihr heute zu einem umfassenden Lebenswerk gewachsenes Projekt hatte schon 1969 kein geringeres Ziel, als „eine einigermaßen lückenlose Kette der unterschiedlichen Erscheinungsformen herzustellen.“ Auf ihren Reisen durch die Industriegebiete Europas und der USA stellten sie ein einzigartiges morphologisches Kompendium zusammen.

Bernd & Hilla Becher, Fachwerkhäuser Siegener Industriegebiet,Bernd & Hilla Becher: ‘Fachwerkhäuser Siegener Industriegebiet’, 1959-1973/1993, Set mit 12 Offset-Lithographien, jeweils signiert und nummeriert en verso, lim. Auflage 50 Exemplare, Bildformat: 40.3 x 30.8 cm, Blattformat: 63 x 50 cm Preis auf Anfrage und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

Hilla Becher ist gelernte Fotografin, Bernd Becher hingegen kam über die Zeichnung und Grafik zur Fotokunst. Als sie ihre ersten Serien aufnahmen, war der Streit, ob Fotografie (zumal die dokumentarische) auch Kunst sei, voll im Gange. Vielleicht ist vor diesem Hintergrund auch zu verstehen, dass bei ihrer ersten documenta-Teilnahme im Jahre 1972 ihre Bilder in der Abteilung Konzept-Kunst gezeigt wurden. Heute ist diese Einordnung umstritten. Überhaupt scheint es schwer, die üblichen Kategorien auf ihr einzigartiges fotografisches Werk anzuwenden. So irritierte 1990 die Jury-Entscheidung der Biennale in Venedig, die Bechers mit dem Skulpturen-Preis auszuzeichnen. Dass sie die Industriebauten als Skulpturen entdeckt und vorgestellt haben, ist unstrittig. Auch der Denkmalschutz begann sich, dank der Pionierleistung der Bechers, für Formen zu interessieren, die zuvor als banal und rein utilitär abgetan wurden. Die Titel der Bildbände kündeten das Umdenken an. Auf „Anonyme Skulpturen“, die noch den ästhetischen Ansatz gelten lassen, folgten die systematischen Kompendien, die unterstreichen, dass es nun nicht mehr um die Präsentation von anonymen Einzelformen ging, deren stupenden formalen Reichtum man am Interesse absichern konnte, das damals der konstruktivistischen Skulptur galt.

Die Arbeiten der Bechers bringen eine Stimmung zustande, die sich am ehesten mit der vergleichen lässt, die von Boltanskis Werk ausgeht. (Abb. Le Registres du Grand-Hornu, 1997, © Christian Boltanski). Auch seine Christian Boltanski: "Le Registres du Grand-Hornu", 1997 Aufnahmen kreisen fast ausnahmslos um Abwesendes und Vergangenes. Man triftf z.B. auf Wände voller Verlustanzeigen, ein Einfangen der verschwindenden Welt, ein Schaffen von Aufmerksamkeit für das Übersehene. (Werner Spiess). Eine der ersten Publikationen der Fototgrafien der Bechers, „Zeche Zollern 2“ (1971), führte dazu, diese Architekturen und Aufbauten mit den Augen des Archäologen zu betrachten.

Bernd & Hilla Becher, FachwerkhäuserBernd & Hilla Becher, Fachwerkhäuser. "Framework House", a collector's edition photograph book accompanied by a limited edition print. ART GALERIE NOLDEN/H - ParisBernd & Hilla Becher: “Framework Houses” is a collector’s edition photograph book accompanied by a limited edition reprinting of the 1977 book of the same title. Framework Houses, 1977/2001, Book with silver gelatin print. Book: 9 x 8 inches; Print: 7 x 6 1/2 inches. Limited Edition of 100 copies. Signed by both artists and numbered on verso. One of the Bechers’ first projects, which they pursued for nearly two decades, the images included here characterize much of their work. Most of the houses in the book were built between 1870 and 1914 in the Siegen region of Germany, one of the oldest iron-producing areas of Europe. The houses were built by immigrants who came to work in the mines or blast furnace plants. Preis auf Anfrage und weitere Detailinformationen auf Anfrage hierAnfrage an Art Galerie Nolden/H – Paris – klicken Sie hier!

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Literatur / Referenzen / Quellenangaben: Stefan Gronert Die Düsseldorfer Fotoschule Fotografien 1961-2008 / Typologien industrieller Bauten von Bernd Becher, Hilla Becher und Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen / Industrielandschaften von Bernd Becher und Hilla Becher / Bergwerke und Hütten: zur Ausstellung im Josef Albers Museum in Bottrop von Bernd Becher und Hilla Becher / Grundformen: Industrielle Bauten von Bernd Becher, Hella Becher und Angela Meermann / Hilla und Bernd Becher – Versuch einer Darstellung von Axel Lambrette.

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Literaturempfehlungen zum Werk von Bernd und Hilla Becher. Klicken Sie in das Bild – und erfahren Sie mehr!

Grundformen: Bernd und Hilla Becher, Industrielle Bauten__________________________________________________

Grundformen: Bernd und Hilla Becher, Industrielle Bauten. Diese Buch erschien aus Anlaß der Verleihung des Hasselblad Foundation International Award 2004 an Bernd und Hilla Becher. Katalog zur Ausstellung im Hasselblad Center, Göteborg. Übersetzer: Meermann, Angela. Produktinformation: Verlag: Schirmer/Mosel, 2004, Ausstattung/Bilder: 143 S. m. 61 Duotone-Taf., Deutsch, Abmessung: 250mm x 179mm x 22mm, Gewicht: 700g. EUR 24,80

Typologien industrieller Bauten ____________________________________________ ______________________________________________________________
Typologien industrieller Bauten Bernd und Hilla Becher, Industrielle Bauten. Katalogbuch zur Retrospektive im Museum für Gegenwart der Berliner Nationalgalerie, 2005. Hrsg. v. d. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Mit Texten v. Armin Zweite, Thomas Weski, Ludger Derenthal u. a. Einband: Buchleinen. Produktinformation Verlag: Schirmer/Mosel, 2003, Ausstattung/Bilder: 276 S. m. 130 Duotone-Fotos. Deutsch, Abmessung: 299mm x 300mm x 31mm, Gewicht: 2410g. EUR 78.

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