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Balthus – ein erotischer Provokateur

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Balthus: "Nu au chat", (Nu à la bassine), 1948 -50, Öl auf Leinwand, 65 x 80 cm, National Gallery of Victoria, MelbourneBalthus: “Nu au chat” (Nu à la bassine), 1948 -50, Öl auf Leinwand, 65 x 80 cm, National Gallery of Victoria, Melbourne

Balthus wurde 1908 als Graf Balthazar Klossowski de Rola in Paris geboren – wobei über den Grafentitel Zweifel bestehen. Er war der zweite Sohn des polnischen Kunsthistorikers und Malers mit noblen Vorfahren, Erich Klossowski, dessen in Deutschland veröffentliche Daumier-Studie (1908) noch heute als Standardwerk gilt. Balthus’ Mutter war die Malerin Elizabeth Dorothea, genannt Baladine, geb. Spiro (1886-1969), eine Polin jüdischen Glaubens, deren Vater als Kantor tätig gewesen war. Balthus’ älterer Bruder ist der Schriftsteller und Maler Pierre Klossowski. Die Eltern von Balthus führten in Paris einen der wichtigsten Künstler-Salons, in dem u.a. Pierre Bonnard, Paul Valéry und André Gide verkehrten. 1914 zogen die Klossowskis – sie besassen die deutsche Staatsangehörigkeit – von Paris nach Berlin. Nach der Trennung von ihrem Mann liess sich Baladine mit ihren zwei Söhnen 1917 zuerst in Bern, dann in Genf nieder. Zwei Jahre später lernte sie den Schriftsteller Rainer Maria Rilke kennen, dessen Geliebte sie wurde. Rilke war es auch, der dem jungen Balthazar den Künstlernamen “Baltusz” gab.

Balthus: "La rue", 1933, (Auschnitt), Öl auf Leinwand, 195 x 240 cm, The Museum of Modern Art, New York City, James Thrall Soby Bequest; photograph © 1994 The Museum of Modern Art, New York City

“La rue”, 1933, (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 195 x 240 cm, The Museum of Modern Art, New York City, James Thrall Soby Bequest; photograph © 1994 The Museum of Modern Art, New York City

Jean Cocteaus Roman ‘Les enfants terribles’ (1929) ist in seinem Anfangskapitel stark von der Atmosphäre, die er bei den Klossowkis angetroffen hatte, beeinflusst. Balthus selbst zitierte das Milieu später oftmals in seinen Bildern: “Elegant, aber warm. Und ein wenig surreal.” 1930 und 1931 leistete Balthus Militärdienst in Marokko. 1932 kehrte er nach Paris zurück, wo seine Illustrationen zur Sturmhöhe von Emily Brontë entstanden. Er lernte Pierre Jean Jouve und André Derain kennen. 1933 richtete er sein Atelier in der Rue de Furstemberg 4 ein, wo die beiden Fassungen von La Rue (Die Strasse) entstanden. Das Bild hängt heute im Museum of Modern Art in New York. Die Gestalten aus dem Struwwelpeter, mit dem er bei seiner deutschen Gouvernante lesen gelernt hatte, tauchten dort zum ersten Mal auf. Zugleich spiegelt La Rue das Leben von Saint Germain des Prés wieder. Balthus verkehrte in den Cafés Les deux Magots und Flore. Balthus: "La rue", 1939, Öl auf Leinwand, 195 x 240 cm, New York Museum of Modern Art

“La rue”, 1939, Öl auf Leinwand, 195 x 240 cm, New York Museum of Modern Art

Balthus:" Passage du Commerce-Saint-André", 1952 -54, Öl auf Leinwand, 294 x 330 cm, Privatbesitz“Passage du Commerce-Saint-André”, 1952 -54, Öl auf Leinwand, 294 x 330 cm, Privatbesitz

Das Bild “La Leçon de guitare” entstand 1934. Bei der Ausstellung bei Pierre Matisse in New York im Jahr 1977 verursachte es einen Skandal, da es ein nacktes Mädchen in anzüglicher Pose auf dem Schoss einer Lehrerin zeigt, die ihm scheinbar Gewalt antut. Pierre Matisse schenkte das Bild dem Museum of Modern Art – als Provokation? Das Werk wurde zunächst ins Depot verbannte, ehe es, vier Jahre später, auf Drängen eines Mitglieds des Museumskomitees, Blanchette Rockefeller, Matisse zurückgegeben wurde. Heute befindet sich La Leçon de guitare im Besitz der griechischen Reederfamilie Niarchos. Später bekannte Balthus, er habe mit dem Gemälde in den 1930er Jahren schockieren wollen. Es zählt nicht zu seinen besten Werken. Balthus schien es später beinahe aus seinem Gesamtwerk tilgen zu wollen, denn er verbat seine Reproduktion.

Balthus: "La leçon de guitare", 1934, Öl auf Leinwand, 161 x 138,5 cm, Privatbesitz “La leçon de guitare”, 1934, Öl auf Leinwand, 161 x 138,5 cm, Privatbesitz

Balthus: "Thérèse revant", 1938, Öl af Leinwand, 150,5 x 130,2 cm, The Metropolitan Museum of Art, New York

“Thérèse revant”, 1938, Öl af Leinwand, 150,5 x 130,2 cm, The Metropolitan Museum of Art, New York

Balthus:" Thérèse", 1938, Öl auf Leinwand, 103 x 83cm Thérèse”, 1938, Öl auf Leinwand, 103 x 83cm, The Metropolitan Museum of Art, New York

1941 kaufte Picasso Balthus’ Bild Les Enfants Blanchard. 1942/43 zog Balthus in die Schweiz, zuerst nach Bern, dann nach Fribourg, wo sein Sohn Stanislas geboren wurden. Er stellte in der Genfer Galerie Moos aus. 1944 wurde Sohn Thadée geboren. 1945 zog die Familie in die Villa Diodati in Cologny bei Genf. Balthus lernte André Malraux kennen. 1946 zog er erneut nach Paris, wo er in der Galerie Beaux-Arts ausstellte. 1948 entwarf Balthus das Bühenbild und die Kostüme für Albert Camus Der Belagerungszustand, 1949 für Boris Kochnos ‘Le peintre et son modèle’, 1950 für Mozarts Cosi fan tutte beim Festival von Aix-en-Provence. 1953 liess sich der mittellose Balthus in Schloss Chassy im Morvan nieder und entwarf Bühnenbild und Kostüme für Ugo Bettis ‘Die Ziegeninsel’. 1954 sicherte ihm die finanzielle Unterstützung eines aus Sammlern und Kunsthändlern bestehenden Freundeskreises ein gewisses Auskommen. 1956 stellte Balthus im Museum of Modern Art in New York aus. 1960 entwarf er das Bühnenbild für Jean-Louis Barraults Inszenierung von Shakespeares Julius Cäsar. 1961 berief ihn André Malraux, der unterdessen zum Minister unter De Gaulle aufgestiegen war, zum Direktor der Académie de France an die Villa Medici in Rom, die unter seiner Leitung bis 1976 in ihrem ursprünglichen Zustand mitsamt Parkanlage wiederhergestellt wurde, ebenso wie der Palazzo Farnese. Einladungen zu den prächtigen Empfängen, die Balthus in der Villa Medici organisierte, waren in Rom heiss begehrt.

Balthus:" Le chat au miroir", 1977 -80, Öl auf Leinwand, 180 x 170 cm, Privatsammlung“Grande composition au corbeau”, 1983 -86, Öl auf Leinwand, 200 x 150 cm, Privatsammlung

Balthus: "La jupe blanche", 1937, Öl auf Leinwand, 130 x 162cm, Privatsammlung“La jupe blanche”, 1937, Öl auf Leinwand, 130 x 162cm, Privatsammlung

1962 lernte Balthus auf einer Reise nach Japan im Auftrag Malraux’ Setsuko Ideta kennen, die er 1967 heiratete. Im Jahr darauf wurde ihr gemeinsamer Sohn Fumio geboren, der mit zwei Jahren verstarb. 1968 zeigte die Londoner Tate Gallery eine Retrospektive von Balthus’ Werk. 1973 wurde seine Tochter Harumi geboren. 1977 verliess Balthus Rom und liess sich im Grand Chalet im freiburgischen Rossinière in der Westschweiz nieder, wo er bis zu seinem Tod wohnhaft blieb. 1980 wurden an der Biennale in Venedig 26 Werke von Balthus gezeigt. 1983/84 widmeten das Musée national d’art moderne Centre George Pompidou in Paris, das Metropolitan Museum in New York und das Municipal Museum of Art in Kyoto dem Künstler Retrospektiven. 1996 folgte im Madrider Centro de Arte Reina Sofia ebenfalls eine Retrospektive. 1998 verlieh die Universität Wroclaw (Breslau) Balthus die Ehrendoktorwürde. Im Jahr 2000 schliesslich erschien der Catalogue raisonné von Balthus’ Gesamtwerk. Zehn Tage vor seinem 93. Geburtstag verstarb der Maler Balthus (1908-2001) in seinem Grand Chalet in Rossinière in der Schweiz. Der Sammelleidenschaft des amerikanischen Autors und Kurators James Thrall Sobys (1906-1967) und des Kunsthändlers Pierre Matisse (1901-1989), Sohn von Henri Matisse und bis zu seinem Tod 1989 exklusiver Repräsentant des Künstlers, ist es zu verdanken, dass die meisten der Hauptwerke von Balthus heute in den USA zu finden sind.

Balthus: "Alice (Alice dans le miroir", 1933, Öl auf Leinwand, Paris, Centre Pompidou_________________________________________________________________

“Alice (Alice dans le miroir)”, 1933, Öl auf Leinwand, Paris, Centre Pompidou

Balthus: "Etude pour 'LE LEVER', 1974, Bleistift auf papier, 39 3/8 x 27 1/2 in., 100 x 70 cm, signiert.____________________________________________________________________________

“Etude pour LE LEVER”, 1974, Bleistift auf papier, 100 x 70 cm, signiert. Privatsammlung

Seinen Stil beschrieb Balthus selbst als „zeitlosen Realismus“. Er pflegte eine vom französischen Klassizismus beeinflusste altmeisterliche Maltechnik, die so gar nicht zu dem damaligen Surrealismus passen wollte. Innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene galt der Künstler deshalb als Sonderling. Dennoch wurde er von Weggefährten wie Alberto Giacometti, Antonin Artaud, Paul Éluard und Albert Camus hoch geschätzt. Die Bilder von Balthus bewegen sich zwischen Unschuld und Erotik und provozierten immer wieder Skandale. Während viele seiner Gemälde in großen internationalen Museen wie dem Metropolitan Museum in New York oder dem Pariser Centre Georges Pompidou gezeigt werden, sind seine Arbeiten in Deutschland wenig bekannt. In öffentlichen Sammlungen sind sie nicht vertreten. Die Gemälde von Balthus blieben lange ein Geheimtip – wie der Künstler selbst, der sich zeit seines Lebens hartnäckig und erfolgreich geweigert hatte, Informationen zu seiner Person und seinem Privatleben preiszugeben. Nur enge Freunde waren bei ihm gern gesehen; der Öffentlichkeit oder gar den Medien blieb sein Haus mitsamt seinen Bewohnern verschlossen. Dem japanischen Photographen Kishin Shinoyama gelang es im Sommer 1993, den Bann zu brechen. Er durfte nicht nur das Grand Chalet und das Familienleben des Malers photographieren, sondern erhielt sogar Zutritt zum”Allerheiligsten”: Balthus’Atelier. Balthus: "La patience", 1943, Oil on canvas

“La patience”, 1943, Oil on canvas, 161 x 163.8 cm (63 3/8 x 64 1/2 in), The Art Institute of Chicago, ©1999 Artists Rights Society (ARS), New York

Balthus:"Sleeping Girl", 1943“Sleeping Girl”, 1943, Oil on cardboard, Museum: Tate Modern, London

Balthus:"Therese on a Bench - seat", 1939, Öl auf Leinwand, 71 x 91,5 cm, Private Collection Los Angeles“Therese on a Bench – seat”, 1939, Öl auf Leinwand, 71 x 91,5 cm, Private Collection Los Angeles

Balthus:"Paysage de Champrovent", 1941 - 43, Öl auf Leinwand, 96 x 130 cm, Privatsammlung “Paysage de Champrovent”, 1941 – 43, Öl auf Leinwand, 96 x 130 cm, Privatsammlung

Balthus: "Les enfants Blmchard", 1937, Öl auf Leinwand, 125 x 130 cm, Musée Picasso, Paris“Les enfants Blanchard”, 1937, Öl auf Leinwand, 125 x 130 cm, Musée Picasso, Paris

 

Balthus Getting up 1955 scottish national gallery edinburgh öl auf leinwand

Balthus: ” Getting up”, 1955, Öl auf Leinwand, Schottische Nationalgalerie, Edinburg. Copyright © Schottische Nationalgalerie, Edinburg.

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Literatur: Alain Vircondelet:  Erinnerungen von Balthus, 2002. Stanislas Klossowski de Rola: Balthus, 2001. Kishin Shinoyama: Balthus –  The Painter’s House, 2007, Baltus at the Grand Chalet.

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Wir bieten an:

Balthus."Jeune Fille Au Drap Bleu", Offset Lithograph, 27.5 x 16 in. Paper Size: 35 x 22 in, printed on Stonehenge paper, plate signed but not numbered. Published by Maeght and printed by ARTE in Paris. Limited to 300 copies. Balthus:“Jeune Fille Au Drap Bleu”, Offsetlithographie, gedruckt auf Stonehenge Papier, limitierte Auflage 300 Exemplare, drucksigniert, herausgegeben von der Galerie Maeght, Paris, gedruckt bei ARTE in Paris, Bildformat:  69,9 x 40,6 cm, Blattformat: 88,9 x 55,9 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Balthus ase34 Art Galerie NOLDEN H Paris

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Balthus:” Jeune fille allongée”, 1994, Original-Lithographie, vom Künstler signiert, eines der 6 Blätter aus dem Portfolio Dessins, herausgegeben von der Editions de la Tempête und der Edition Enrico Navarra, Paris, 1994, lim. Auflage 150 Exemplare, Bildformat: 64,5 x 44, Blattformat: 56 x 75, 5 cm. Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Balthus: "Portrait de jeune fille",1992, Original-Lithographie, signiert, nummeriert,76x56 cm (29,9x22,0 in)Balthus: “Portrait de jeune fille”, 1992, Original-Lithographie, signiert, nummeriert,76 x 56 cm (29,9×22,0 in). Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Balthus: "Valérie", Farb - Lithographie, signiert, nummeriert, 64x52 cm (25,2x20,5 in),Balthus: “Valérie”, 1988, Farb – Lithographie, signiert, nummeriert, 64 x 52 cm (25,2 x 20,5 in). Preis auf Anfrage – klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

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Pierre Klossowski: Lucretia and Tarquino, 1952/ 53

Pierre Klossowski: Lucretia and Tarquino, 1952/ 53

Der ältere Bruder von Balthus, Pierre Klossowski (* 9. August 1905 in Paris; † 12. August 2001) war Schriftsteller, Übersetzer und Maler. Pierre Klossowski verfasste nicht nur zahlreiche Abhandlungen, u.a. über Marquis de Sade und Friedrich Nietzsche, mehrere Essays über literarische und philosophische Konzepte und fünf Erzählungen, er übersetzte auch zahlreiche Werke aus dem Deutschen und Lateinischen ins Französische, arbeitete an mehreren Filmen und illustrierte als Maler zahlreiche Szenen seiner Werke. 1944 trat er der Gruppe Dieu Vivant bei, der auch Maurice Blanchot, Albert Camus und Jean-Paul Sartre angehörten.

Seine Bilder in Farb- und Bleistift mögen auf den ersten Blick harmlos-naiv wirken, entpuppen sich beim näheren Betrachten jedoch als mythologisch-erotisch aufgeladene Kompositionen. Dies gilt paradigmatisch für sein gesamtes künstlerisches Werk. Eine merkwürdige Aura aus Eros und Thanatos, de Sade und Obsession, Privatmythos und Subjektphilosophie haftet ihm an und es entfaltet sein Potential vor allem im Zusammenhang mit Klossowskis schriftstellerischem Oeuvre. Als Übersetzer von Benjamin, Kafka, Nietzsche oder Wittgenstein und als Freund französischer Intellektueller wie Bataille oder Lacan war Klossowski bereits bekannt, bevor er 1967 mit einer öffentlichen Ausstellung auch als Künstler Anerkennung fand.

Balthus: "Roberte and Gulliver", 1980Pierre Klossowski: “Roberte et Gulliver”, 1980

Balthus: "Roberte and the parallel bars No. 3", 1975Pierre Klossowski: “Roberte et les Barres Parallèles Nº 8, 1984

Balthus, erotische Szene VI, ca .1952

Pierre Klossowski: “Roberte et les Barres Parallèles Nº 6”, 1984

Balthus, erotische Szene, ca .1952

Pierre Klossowski: “Descente au sous-sol”, 1984

Balthus: "Roberte intercepted by truckers", 1975Pierre Klossowski: “ROBERTE AU PASSAGE CHOISEUL”, 1979

Balthus: "Roberte is attacked by the spirits she censures", 1976Pierre Klossowski: “Roberte agressé par les esprits qu’elle a censurés”, 1976

Balthus, erotische Skizze III, ca .1952

Pierre Klossowski: Roberte, 1984

Balthus: "Roberte am Nachmittag", ca, 1975

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Pierre Klossowski: “Roberte après-midi”, ca, 1975

Balthus: "Der Balkon", ca, 1984Pierre Klossowski: “Le Balcon”, ca. 1984

Balthus  erotische SzenePierre Klossowski: Nu couché, ca. 1952

Balthus, erotische Szene II, ca .1952

Pierre Klossowski: “Erotische Szene II”, ca. 1951

Balthus, erotische Szene IV, ca .1952

Pierre Klossowski: “Erotische Szene IV”, ca. 1952

Balthus, erotische Szene V, ca .1952Pierre Klossowski: Erotische Szene V, ca. 1952

Balthus, erotische Szene VII, ca .1952

Pierre Klossowski: erotische Szene VII, ca. 1952

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Comments

  • Pablo Picasso erotische Werke!

    Pablo Picasso: "Scene erotiques", 1903, New York Metropolitain Musuem of Art

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    Kazuo Shiraga: “Untitled”, ca. 1970, Öl auf Leinwand, signiert, Format: 27,5 x 22 cm.

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    Roy Lichtenstein:"Stepping out"

    Rasterpunkte, gezoomte Comicmotive mit Sprechblasen wie ’’Pow! Sweet dreams, baby!’’ und farbintensive Primärfarben sind Roy Lichtensteins Markenzeichen, mit denen er zum Inbegriff der amerikanischen Pop Art wurde. Der Themenkomplex der “Mirror Paintings” und der “Reflections” hat ihn über Jahrzehnte hinweg beschäftigt. Comic und Reklame erhalten Eingang in seine Kunst, doch hinter der scheinbar naiv-bunten Fröhlichkeit seines Werks verbirgt sich ein komplexer Diskurs über das Wesen von Wirklichkeit und Illusion. Durch die Brechung des Objekts, beispielsweise eines strahlenden, aber stereotypen Glamour-Girls im Spiegel wird ein altes Thema, Mimesis und Widerspiegelung der Welt, aber auch Selbst- und Weltreflexion sowie deren Infragestellung vom Künstler auf ganz eigene Weise interpretiert. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Tom Wesselmann: “Great American Nude No. 70”, 1965

    Tom Wesselmann:"Great American Nude No. 70", 1965

    Tom Wesselmann erhob die banalen Dinge des modernen Alltags zu Kunstwerken, indem er die Sujets der populären Massenkultur, der Boulevardpresse, der Werbung, der Hochglanzmagazine, des Kinos und der Produktgestaltung zitierte. Ein zentrales Motiv in der amerikanischen Pop Art ist die Darstellung der Frau, inspiriert von den Pin-ups der fünfziger und den neu aufkommenden Playboy-Girls der sechziger Jahre. Wesselmann wählte stets triviale Motive, deren Monumentalisierung und gleichzeitige Reduzierung zu Stereotypen die sexuelle Emblematik in leuchtenden Farben herausstellt. Dadurch erzielte er eine deutliche und unmittelbare Erotik, die ihn unvergleichbar machten……KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Joan Miró: “L’oiseau de nuit”, 1962, signeirt.

    Joan Miró: “L’oiseau de nuit”, 1962, signeirt.

    Joan Miró lebte ab 1955 ständig auf Mallorca und schuf dort, inspiriert vom Charme, dem strahlenden Licht und den intensiven Farben der mediterranen Insel sein unvergleichliches Spätwerk. Joan Miròs Werke sind Pforten zu einem fantastischen Universum fremder Wesen, rätselhafter Zeichen und innerer Klänge. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

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    Cy Twombly: The Rose (V), 2008 – ONLINE AUSSTELLUNG

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  • Henry Moore: “Sculptural Objects”, 1949, Original-Lithografie, signiert in der Platte, Bildformat: 47,0 x 73,7 cm /

    Henry Moore: "Sculptural Objects", 1949, Original-Lithografie, signiert in der Platte, Bildformat: 47,0 x 73,7 cm rogallery

    Henry Moore: "Sculptural Objects", 1949, Original-Lithografie, signiert in der Platte, lim. Auflage 3000 Exemplare, Bildformat: 47,0 x 73,7 cm, Publisher: School Prints, Printer: W.S. Cowell. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Horst Antes – Skulpturen und Grafiken

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    Mit der Figur des Kopffüßlers etablierte sich Horst Antes zu Beginn der 60er Jahre in der internationalen Kunstszene. Im Anschluß an diese frühe figurativ-expressive Werkphase entwickelte der Künstler die Gruppe der “Zeitraumbilder”, um schließlich in den “Hausfiguren” zu einer reduzierten, geometrisierenden Formensprache zu finden. In seinem malerischen OEuvre präsentiert er Zeichnungen, in denen der Künstler seine persönliche Mythologie auf äußerst sensible Weise vorträgt. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Yves KLEIN: “Petite Venus Bleue”, 1956/57, Skulptur signiert.

    Yves KLEIN: "Petite Venus Bleue", 1956-7. Skulptur mit IKB pigmentierter Bronze in Objektkasten montiert, mit Blattgold ausgekleidet, verso nummeriert und signiert.

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    Balthus: "La rue", 1933, (Auschnitt), Öl auf Leinwand, 195 x 240 cm, The Museum of Modern Art, New York City, James Thrall Soby Bequest; photograph © 1994 The Museum of Modern Art, New York City

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    Georg Baselitz: « Sing Sang BDM II, blau », 2012, Frabradierung, signiert

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  • Großansicht Jörg Immendorff: “80 Jahre Beuys”, signiert

    Großansicht Jörg Immendorff:"80 Jahre Beuys",

    Jörg Immendorff:"80 Jahre Beuys", Offsetdruck 2001, Auflage 275 Exemplare auf Karton, nummeriert und handsigniert. Ungerahmt. (Abbildung: im Modellrahmen 89 x 74 cm). KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Fernando Botero: “Über den Balkon”, 1994

    Fernando Botero: "Über den Balkon", 1994

    Fernando Botero: "Über den Balkon", 1994, Farboffset-Lithografie, handsigniert, Blattformat: 58 x 49 cm, Motivgröße: 52,5 x 37,5 cm. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Francis Bacon,: “Study for a Portrait of John Edwards”, 1989, signiert

    Francis Bacon, Study for a Portrait of John Edwards, 1989

    Bereits mit 16 Jahren wird Francis Bacon (1909 – 1992) von seinem Vater aus dem Haus geworfen, als dieser ihn beim Anprobieren der Dessous seiner Mutter erwischt. Von da an ist er auf sich selbst gestellt und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ein Kunststudium absolviert er nie. Sein Leben bewegt sich in der Sphäre zwischen Halb- und Unterwelt. Er steht unter dem Einfluss von Alkohol und Glücksspiel, verkehrt in zwielichtigen Etablissements zwischen Berlin und Paris und ist dennoch von einer ungewöhnlichen Arbeits- und Selbstdisziplin begleitet. Der Tod ist immer präsent in Bacons persönlicher Geschichte. Das Werk Triptychon Mai-Juni 1973 zeigt den Suizid seines Liebhabers George Dyer...... KLICKEN SIE IN DAS BILD - und erfahren Sie mehr!

  • Francesco Clemente: “Selbst-Portrait mit Zitronen-Herz”, 2008

    Francesco Clemente: “Selbst-Portrait mit Zitronen-Herz”, 2008

    Francesco Clemente: “Selbst-Portrait mit Zitronen-Herz”, 2008, japanischer Farbholzschnitt (ukiyo-e) in 21 Farben, handgedruckt, limitierte Auflage 51 Exemplare, Format: 61 x 46 cm. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Jim Dine: “Two Hearts at Suns”, signiert. BESTELLEN SIE HIER!

    Jim Dine: "Two Hearts at Sunset", 2005, Original - Lithographie, signiert, nummeriert, 52 cm x 67 cm, lim. Auflage 200 Exemplare, Herausgeber Atelier Michael Woolworth

    Jim Dine: "Two Hearts at Sunset", 2005, Original - Lithographie, signiert, nummeriert, 52 cm x 67 cm, lim. Auflage 200 Exemplare, Herausgeber Atelier Michael Woolworth. - KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Indiana, Rauschenberg, Rosenquist und Jasper Johns !WOW!

    James Rosenquist: "Brazil", 2004/2013

    Die Künstler Robert Indiana, Robert Rauschenberg, James Rosenquist und Jasper Johns, alle um 1930 geboren, lernten sich in den 50er Jahren in New York City kennen, wo sie gemeinsam an der Art Students League studierten. Danach mussten sie sich ihren Lebensunterhalt mit Malen von Werbeplakaten oder als Verkäufer in Buchläden und Kunsthandlungen verdienen, bevor sie die Kunstwelt entscheidend verändern sollten. Sie alle stehen für den Paradigmenwechsels in der Kunst der 1950er Jahre hin zur Pop-Art,...... KLICKEN SIE IN DAS BILD Und erfahren Sie mehr!

  • A. R. Penck – Meister der Kürzel

    A.R. Penck: “ohne Titel”, 1960, Original –Lithografie, handsigniert, nummeriert, 35/50, lim. Auflage 50 Exemplare, in edlem Holzrahmen, wie Abb., Blattformat: 130 x 250 cm. 1 A Zustand.

    A.R. Penck: “ohne Titel”, 1960, Original –Lithografie, handsigniert, nummeriert, 35/50, lim. Auflage 50 Exemplare, in edlem Holzrahmen, wie Abb., Blattformat: 130 x 250 cm. 1 A Zustand. - Wie kaum ein andere Künstler steht A. R. Penck (geb. 1939 in Dresden) für die Erneuerung der Malerei in Deutschland. Bereits in der DDR thematisiert er immer wieder die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Nach seiner Ausbürgerung 1980 schafft er mit seinem unverwechselbaren Stil aus abstrahierten Figuren und Bildzeichen ein universales Vokabular, in dem die Erinnerung an den Beginn der Malerei in Höhlen mit der aktuellen Zeitgeschichte und der modernen Naturwissenschaft zu einer einprägsamen Bildwelt verschmilzt........KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Tony Cragg – Manipulation, 2007, signiert

    Tony Cragg: “Manipulation 4″, 2007, Original-Farbradierung, lim. Auflage 24 Exemplare auf Bütten, handsigniert, Bildformat: 32 x 40 cm, Blattformat 50 x 66 cm, im Rahmen 53 x 69 cm.

    Tony Cragg: “Manipulation 4″, 2007, Original-Farbradierung, lim. Auflage 24 Exemplare auf Bütten, handsigniert, Bildformat: 32 x 40 cm, Blattformat 50 x 66 cm, im Rahmen 53 x 69 cm. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • David Salle: The Drunken Chauffeur, Serie mit 8 Blättern

    David Salle: The Drunken Chauffeur, 1983 Serie mit 8 Blättern, 5/8, signiert, Siebdruck, Format: 75 x 106,5 cm, lim. Auflage: 45 Exemplare + 10 AP's.

    David Salle: The Drunken Chauffeur, 1983 Serie mit 8 Blättern, 5/8, signiert, Siebdruck, Format: 75 x 106,5 cm, lim. Auflage: 45 Exemplare + 10 AP's. KLICKEN SIE IN DAS BILD und erfahren Sie mehr!

  • Man Ray, Larmes de verre, 1932

    Man Ray, Larmes de verre, 1932

    Man Ray, Larmes de verre, 1932. - Man Ray (1890-1976) ist unbestritten einer der originellsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Geboren als Emmanuel Rudzitsky, 1890 in Philadelphia (USA). Nach seinem Abitur studierte er Freihandzeichnen und Industriedesign. Im Jahr 1912 begann Man Ray seine berufliche Laufbahn als Illustrator in der Werbung. ............KLICKEN SIE IN DAS BILDE und erfahren Sie mehr!

  • Woman in Art. Video

    Sehen und hören Sie: Weibliche Portraits aus 500 Jahren westlicher Kunst, von Philip Scott Johnson. Musik: Bach's Sarabande aus der Suite für Solo Cello No. 1 in G Moll, BWV 1007, gespielt von Yo-Yo Ma. Klicken Sie hier nun in unsere Auswahl beosnderer ART -VIDEOS!