Andreas Gursky – Distanz und Dichte

Andreas Gursky: „99 cent“, 2001, Offsetprint, Official exhibition poster for the “Retrospective Andreas Gursky 2001” in New York, it shows the motive “99 cent”, size: 142 x 86 cm

Andreas Gursky:99 cent”, offizielles Ausstellungsplakat anlässlich der Retrospektive Andreas Gursky 2001 in New York, produziert in Zusammenarbeit mit dem Künstler. Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris, gedruckt auf schwerem Offsetpapier, Format: 142 x 86 cm. Literatur: Thomas Weski, Don deLilo: Andreas Gursky, 2007. Preis auf Anfrage

Über Andreas Gursky

Andreas Gursky zählt heute zu den international gefeierten zeitgenössischen Künstlern. Mit seinen seit 1991 auch digital bearbeiteten Bildern geht er an die Grenzen des Mediums – ohne sie wirklich zu überschreiten. Gurskys fotografische Weltsicht ist aus vielen Blicken aus der Realität zusammengesetzt, diese mögen bearbeitet worden sein, aber er nimmt – ganz Becher-Schüler – das Dokumentarische als Ausgangspunkt. Gurskys Photographien lassen sich als Sinnbilder begreifen, deren Erkenntnisgehalt zwar auf der Abbildfunktion der Photographie beruht, jedoch nicht von der Authentizität der photographischen Abbildung abhängt. Gursky beweist stets ein Gespür für beispielhafte Orte und Szenerien, das an das Können Andy Warhols denken lässt. Wenn er einen Billig-Markt in den USA fotografiert, in dem jede Ware nicht mehr als 99 Cent kostet, dann schafft er eine treffende Metapher der Konsumgesellschaft. Die extreme Masse an farblich unterschiedlichen Waren führen zu solch einer Detailfülle, dass sie den Blick auf das geometrisch klar strukturierte Foto überfordern. Die Authenzität des als Konstruktion deutlich erkennbaren Bildes bleibt gewahrt, weil eben diese anschauliche Erfahrung der Überforderung durch Vielfalt strukturell mit dem der lebensweltlichen Erfahrung in der Konsumwelt übereinstimmt. Dass das Bild für 2,9 Millionen US Dollar, 2007 bei Sotheby’s New York verkauft wurde, ist dann nur noch eine Ironie der Geschichte und wiederum eine Metapher für die Welt des Kunstmarktes.

Andreas Gursky: "Bangkok IV", 2013, Inkjet on Dibond, signed, numbered, edition of 50, framed, Mirogard-glass, size: 46 x 35 cm, size in frame: 55,4 x 44 cmAndreas Gursky: „Bangkok IV“, 2013, Inkjet Druck auf Dibond, im Rahmen mit Mirogard-Glas, Bildformat: 46 x 35 cm, Format im Rahmen: 55,4 x 44 cm, rückseitig signiert und nummeriert: 4/50, lim. Auflage 50 Exemplare. Preis € 33.000,- inkl. MwSt. zuz. Versand. Klicken Sie hier: Anfragen an Art Galerie Nolden/H – Paris

Über ‘Bangkok’ von Andreas Gursky

Die Edition »Bangkok« ist auf dem Fluss Chao Phraya in Thailand entstanden. Gursky analysierte dort fotografisch die anmutigen Reflexionen auf der Wasseroberfläche, die in den Aufnahmen selbst zur abstrakten Bildfläche wird. In den ornamentalen Formen entdeckt man Treibgut, Pflanzen und manchmal Müll als Vergewisserung des Gegenständlichen. Aus vielen Einzelansichten digital konstruiert, folgen die monumentalen Fotografien von Andreas Gursky oft einer formalen Struktur und verdichten sich zu Bildern, die das Bekannte ins Absolute übersteigern.

Andreas Gursky: 'Mayday V', Original - Ausstellungsposter des Museum Istanbul, 2007. Blattformat: 59 x 42 cm. Von Andreas Gursky handsigniertAndreas Gursky:  ‘Mayday V’, Original – Ausstellungsposter des Museum Istanbul, 2007. Blattformat: 59 x 42 cm. Von Andreas Gursky handsigniert. Preis € 1.800,- Bestellen Sie hier!

Andreas Gursky Poster, Rhein II, National Art Centre Tokyo

Andreas Gursky – Rhein II. Das offizielle Ausstellungsplakat des National Art Centers Tokyo, Japan, von 2013/2014, handsigniert. Format: 59.5 x 84 cm, Offsetdruck. VERGRIFFEN. 

Über Rhein II von Andreas Gursky

Mit dem Verkauf des Fotos “Rhein II” für 3,1 Millionen Euro wurde Andreas Gursky zum teuersten Foto-Künstler weltweit. Das Bild entstand 1999 am Oberkasseler Rheinufer und wurde vom Künstler digital bearbeitet. Rhein II ist das zweite Foto aus einer Reihe von sechs Bildern des Rheins. Eine radikaler reduzierte Rheinansicht als diese kann man sich kaum vorstellen. Rhein II traktiert die Wahrnehmung, weil die Aufnahme jeder definitiven Festlegung spottet: Sie wirkt als abstraktes Bild paralleler, aufeinander gestapelter Streifen unterschiedlicher Breite ebenso wie als ausgreifende Landschaft, die sich potentiell noch rechts und links über den für Gursky typischen weißen Rahmen fortsetzt. Der Horizont, exakt inmitten des Bildes, lässt den Blick in die Weite schweifen wie bei einer niederländischen Landschaft des 17. Jahrhunderts von Jan van Goyen oder Salomon van Ruysdael. Simultan jedoch zwingt ein blau-grauer, kaum konturierter Himmel über den grünen Streifen der Wiesen, den grauen Bändern des Flusses und eines schmalen Weges die virtuelle Ausdehnung wieder in die konkrete Fläche zurück. Aus einem gewissen Abstand scheint das fotografierte Motiv in der formalen Organisation aufzugehen. Um über die tatsächlichen Verhältnisse Aufschluss zu erhalten, müssen sich die Betrachter auf das Bild zubewegen. Der Preis für die Befriedigung des Seh-Begehrens ist allerdings der Verlust der Übersicht. Die verwirrende Erkenntnis dokumentiert, dass das überdimensionale Format der Arbeiten Gurskys einem klaren ästhetischen Kalkül entspringt.
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Andreas Gursky: „F1 Boxstop I“, Offsetprint, size: 40 x 120 cm, produced exclusively for the Exhibition “Andreas Gursky” in New York, 2007

Andreas Gursky: „F1 Boxenstopp I“, Offsetdruck des Original C- Prints aus der gleichnamigen Serie mit vier breitformatigen Laser-Prints (188 x 508 cm) von 2007, anlässlich seiner Ausstellung 2007 in New York. Produziert in enger Zusammenarbeit mit Andreas Gursky, Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris, gedruckt auf schwerem Offsetpapier, 40 x 120 cm. Literatur: Thomas Weski, Don deLilo: Andreas Gursky, 2007. Preis auf Anfrage

Ebenso erhältlich mit Handsignatur von Andreas Gursky, unten rechts:Andreas Gursky Poster, Formel 1, Signatur

Über ‘Boxenstopp’ von Andreas Gursky

Das Bild “Boxenstopp” zeigt zwei Teams in digital hergestellter Nähe bei der Arbeit in der Boxengasse. “Meine ursprüngliche Idee, mich der Formel 1 zu nähern, war die Pole Position”, erzählt Gursky, “jener Moment des Rennens, wo sich alle Teams auf engstem Raum gruppieren. Hierfür benötigte man jedoch Zugang zum Paddock-Bereich, der mir zu jener Zeit verwehrt blieb. Erst im zweiten und dritten Jahr konnte ich auf die Hilfe von Ferrarichef Jean Todt und Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone bauen und bekam Zugang zu den Sicherheitsbereichen.” Mittlerweile genießt Andreas Gursky den Status eines offiziellen Weltporträtisten.

Gurskys fotografische Weltsicht ist aus vielen Blicken aus der Realität zusammengesetzt, diese mögen bearbeitet worden sein, aber er nimmt – ganz Becher-Schüler – das Dokumentarische als Ausgangspunkt. Er macht, wofür Journalisten und Fotografen gekündigt würde: ändert die entstandene Fotografie, was exemplarisch am Beispiel des Bildes “F1 Pit Stop I” (2007) besonders nachzuvollziehen ist. Die Arbeitskleidung der Teams, die an den dreckigen Autos rumwerkeln, ist blitzblank sauber. Der Pulk Menschen, der um die Rennwagen steht, zu perfekt ausgeleuchtet, um ohne Nachbearbeitung entstanden zu sein, während die Zuschauer dahinter in der Dunkelheit beinahe verschwinden. Wie so häufig ist alles in dem Bild scharf.

 

Kaum ein Sport dürfte mit so viel Hektik und so viel Lärm verbunden sein wie die Formel-1-Autorennen. Eine Fotografie ist immer stumm, doch kann sie in der Vorstellung Lärm erzeugen. Gurskys Arbeit hingegen strahlt trotz des Motivs eine solche Stille aus, dass sie in eine Kirche gehängt werden könnte, ohne deplatziert zu wirken. Die Teams auf seinem Bild scheinen erstarrt, als wären sie wirklich eingefroren worden. Nachdem man ein paar Minuten andächtig den Blick über die Arbeit habe schweifen lassen, erkennt man in dem Querformat eine Art Triptychon. In der Mitte des Bildes, zwischen dem roten und dem weißen Rennwagen und den jeweils in entsprechender Farbe gekleideten Teams, steht mit den Rücken zum Betrachter eine blonde Frau. Während die zwei Teams Overall und Helm tragen und jedes Stückchen Haut verdeckt ist, hat die Frau lange blonde Haare und lange braune Beine. Ein Boxenluder? Schwer zu sagen, jedenfalls wird ihr durch Positionierung und die vielen menschlichen, körperlichen Attribute eine Sonderrolle zugeschrieben.

Andreas Gursky - Bahrein I, 2005, Formel I Rennstrecke, handsigniertes Original-Ausstellungsplakat.

 

Andreas Gursky: “Bahrein I”, 2005, Formel I Rennstrecke, handsigniertes Original-Ausstellungsplakat. (Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris). VERGRIFFEN.

Über ‘Bahrein’ von Andreas Gursky

Das bereits ikonenhafte Bild „Bahrain I“ von 2005, fordert den suchenden Blick heraus. Gursky kombiniert verschiedene Luftaufnahmen zu einem labyrinthartigen Straßenverlauf, wobei die Perspektive in den unteren zwei Drittel des Bildfeldes sanft von einer schrägen Blickachse zu einer Draufsicht wechselt. Gursky setzt sich über Prinzipien der Zentralperspektive wie auch des Schachtelraums digital gekonnt hinweg. Der Künstler geht wie ein Maler vor: er verbleibt nicht bei der Aufnahme eines Momentes, sondern schafft eine Bildkomposition aus einer größeren Anzahl von Aufnahmen. Somit entstehen Bilder, die der Momenthaftigkeit enthoben scheinen und dennoch eine spezifischen Gegebenheit zeigen.

Andreas Gursky Poster - Kamiokande Original Ausstellungsposter des National Art Center, Tokyo

Andreas Gursky: “Kamiokande”, Original Ausstellungsposter des National Art Center, Tokyo, July 3 – Monday, September 16, 2013. Limitierte Auflage, Format: 58 x 83 cm. Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris. – VERGIFFEN –

Über ‘Kamiokande’ von Andreas Gursky

Ein kostbarer Perlenvorhang schimmert durch ein warmes, grünes Licht, zwei Gummiboote treiben auf tiefschwarzen Wasser, in jedem Kahn steht eine Figur. Das Foto “Kamiokande” (2007) von Andreas Gursky zeigt das Monumentale des Neutrino-Observatoriums in der japanischen Stadt Kamioka, dem die handelnden Forscher schutzlos ausgeliefert scheinen. In der mit Wasser angefüllten Mine eines ehemaligen Bergwerks versuchen Tausende “Photo-Augen”, die Bewegung dieser geisterhaften Elementarteilchen nachzuweisen. Gurskys Verführungskraft scheint auch hier wieder auf den ersten Blick unsere Sehnsüchte zu erfüllen, die aber bald ihre hintergründige Dimension offenbaren: im Bild zu sehen sind zwei Wissenschaftler in Gummibooten auf einer Inspektionstour des Obervatoriums.

Andreas Gursky: “Untitled XV (FiFA World Cup)”, 2005, Original-Poster FiFA Worldcup 2005, limited editionof 800, handsigned by Andreas Gursky and numbered 462/800, size: 97 x 66 cm

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Andreas Gursky: “Untitled XV”, 2005, Offset Farblithographie, limitierte Auflage 800 Exemplare, handsigniert und ohne Signatur. Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris. Bildformat: 90 x 66 cm, Blattformat: 97 x 66 cm. Zu sehen ist die Fotografie von Andreas Gursky: Arena III, 2003, die der Künstler als bekennender Fussbalfan für die FIFA und die WM 2006 in Deutschland in diesem Kunstposter verwendet hat. Literatur: Thomas Weski, Don deLilo: Andreas Gursky, 2007.  Preis auf Anfrage

Über ‘Arena III’ von Andreas Gursky

In der Geschichte der Malerei ist der Blick von oben ein beliebter Zugriff auf die Landschaft seit Beginn der Neuzeit, bei den Flamen wie Joachim Patinir und Pieter Bruegel, auch vorher beim Brabanter Hieronymus Bosch sowie in Schlachtengemälden von Albrecht Altdorfer und den Aufmarschbildern anderer Maler dieser Zeit. Gleichzeitig expandierte die alte Welt, kühne Seefahrer und wagemutige Kaufleute fingen an, eine neue zu entdecken und sie mit Hilfe der rasant sich entwickelnden Kartographie zu vermessen. Signifikant geworden ist der Blick von oben jedoch in der Kunst der Moderne, und exemplarisch durch die Fotografie. Nadar, eigentlich Gaspard-Félix Tournachon, war ein französischer Fotograf, Schriftsteller, Zeichner und Luftschiffer aber auch Unternehmer und Abenteurer im Paris des 19. Jahrhunderts. Er erhob den Blick von oben zur Höhe der Perspektive der Vögel, indem er seine Kamera im Korb seines legendären Fesselballons „Le Géant“ installierte und so die Luftbildfotografie erfand. Paul Virilio kennzeichnete den Blick von oben und aus gebührender Ferne als einen Feldherrnblick, der jede Landschaft auf ihre Eignung zum Schlachtfeld mustere. Die fotografische Avantgarde brachte ihn mit dem Blick von unten polemisch in Stellung gegen die konventionelle Perspektive der Fotografie aus Augenhöhe, parallel zum Gegenstand.

Andreas Gursky: “Cheops“, 2005, Offsetprint, size: 83 x 59 cm, signed by Andreas Gursky, limited edition of 800.

Andreas Gursky: “Cheops“, 2005, Original-Farboffset, Format: 83 x 59 cm, mit Filzstift unten rechts handsigniert, unten links genau bezeichnet. Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris. Referenz: Andreas Gursky. Hrsg.: Thomas Weski. Ausstellungskatalog Haus der Kunst, München. Köln: Snoeck Verlag, 2007. Abb. o.P. (dort datiert: 2006). Ralf Beil, Sonja Feßel: Andreas Gursky: Architektur, 2008. Preis auf Anfrage

Über ‘Cheops’ von Andreas Gursky

Um eine besonders herausragende Grabstätte zu schaffen, begannen die Ägypter mit dem Bau von Pyramiden. Zunächst waren es nur Mastabas, später kleine Stufenpyramiden wie in Sakkara. Pharao Cheops begann mit dem Bau der bekanntesten Pyramide, deren riesigen Ausmaße noch heute die Besucher in Erstaunen versetzen. Die Cheopspyramide in Gizeh ist 147 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von neun Fußballfeldern. Das ausgeklügelte System im Inneren konnte bis heute nicht völlig erforscht werden, noch immer gibt es völlig unberührte Gänge. In Anbetracht der Tatsache, dass zum Bau nur Steinwerkzeuge eingesetzt wurden, zählt diese Pyramide mit Recht zu den Weltwundern der Geschichte. Gursky zeigt einen Teil dieser Pyramide als eine senkrechte Scheibe und macht so daraus ein Foto, das nicht nur die treppenförmige Archtektur nach oben zeigt, sondern uns eher über dessen Entstehung nachdenken lässt, über Anmassung, Überheblichkeit, Selbstbeweihräucherung und vor allem auch über Sklaverei.

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Andreas Gursky:“ Ocean III“, 2010, Lithographe, signed and numbered by Andreas Gursky en verso, lim. Edition of 25, size: 44 x 59 cm, Publisher Bonner Kunstverein 2010Andreas Gursky:“ Ocean III“, 2010, Lithographe, signed and numbered by Andreas Gursky en verso, lim. Edition of 25, size: 44 x 59 cm, Publisher Bonner Kunstverein 2010Andreas Gursky: „Ocean III“, 2010, hochwertiger Offsetdruck, verso nummeriert und signiert von Andreas Gursky, limitierte Auflage 25 Exemplare (der Rest der Gesamtauflage von 200 Exemplaren ist nicht signiert). Foto Copyright © Art Galerie Nolden/H – Paris, Format: 44 x 59 cm. VERGRIFFEN.

Über ‘Ocean III’ von Andreas Gursky

Gursky ist dafür bekannt, die Dinge von möglichst weit oben zu betrachten, doch Entfernungen aus Flughöhen der Passagier-Jets sind selbst für ihn ungewohnt. Während eines Nachtflugs hatte er einst gelangweilt den Monitor betrachtet, der die aktuelle Position des Flugzeugs anzeigt. Wir alle kennen das: ein weißes Flugzeug, Landmassen und bei langen Flügen ein unendlich groß erscheinendes Meer in tiefem, dunklem Blau. Das brachte Andreas Gursky auf die Idee und aus der Beobachtung im Flugzeug ist eine Serie geworden, Weltmeere von oben. Er hat den Weltmeeren Nummern gegeben: Der Indische Ozean ist »Ocean I«, der Atlantik ist »Ocean II« und »Ocean VI«, der Pazifik »Ocean III« und »Ocean V«, das Südpolarmeer »Ocean IV«. Dazu die Antarktis. Die Kontinente spielen jedoch nur eine Nebenrolle. Der Künstler zeigt Schattierungen der Meeresfarben, in denen sich die Untiefen erkennen lassen. Zum ersten Mal arbeitet der Fotograf nicht mit eigenen Bildern, als Vorlage dienten ihm Satellitenaufnahmen: Gursky bei der Interpretation von Google Earth. Andreas Gursky sagt, er habe sich bei der Darstellung der Meere und der Kontinente, soweit es möglich war, an die Wirklichkeit gehalten „..aber wenn Indien nicht mehr im Bild zu sehen gewesen wäre, habe ich es schon um ein paar Hundert Kilometer nach links verschoben…“

 

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Bernd und Hilla Becher   Elger Esser – Thomas StruthJeff Wall –  Letizia Battaglia – Jacques-Henri Lartigue  – Shoji Ueda –    Asako Narahashi –   Nobuyoshi Araki –  André de Dienes – Toni Frissell –     Bettina Rheims –  Robert Capa 

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